<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?> 
<rss version="2.0">

<channel>
<title>Wohnmobilland Schweiz</title>
<link>https://womoland.ch</link>
<language>de-de</language>
<description>Alle Neuigkeiten über den Reisemobiltourismus in der Schweiz</description>
<item>
<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Motion im Parlament eingereicht...</title>
<description>
Mehr legale Stellplätze – weniger Wildcampieren<![CDATA[
<p>In Bern kommt wieder Bewegung in ein Thema, das Wohnmobilland Schweiz seit Jahren beschäftigt: mehr einfache und legale Stellplätze für Wohnmobile. Nationalrat Ernst Wandfluh (SVP/BE) hat am 1. Oktober 2026 die Motion 26.4465 «Mehr legale Stellplätze – weniger Wildcampieren» eingereicht. Weitere 13 Nationalrätinnen und Nationalräte haben die Motion mitunterzeichnet.</p><p>Die Stossrichtung: Bereits vorhandene Flächen bei Landwirtschaftsbetrieben, auf Alpen und bei Bergbahnen sollen einfacher für zeitlich begrenzte Wohnmobil-Stellplätze genutzt werden können.</p><p><br></p><h2>Bestehende Flächen nutzen statt neu bauen</h2><p>Die Motion beauftragt den Bundesrat, die raumplanungsrechtlichen Voraussetzungen so anzupassen, dass <i>auf bereits bestehenden und befestigten Flächen von Alp- und Landwirtschaftsbetrieben sowie bei Bergbahnen mit möglichst wenig bürokratischem Aufwand Wohnmobil-Stellplätze angeboten werden können</i>.</p><p>Vorgesehen sind klare Rahmenbedingungen:</p><ul><li>maximal drei Übernachtungen am Stück</li><li>begrenzte Anzahl Stellplätze pro Standort</li><li>Nutzung ausschliesslich bereits bestehender befestigter Flächen</li><li>keine neuen Bauten, Anlagen oder Terrainveränderungen</li><li>keine zusätzliche Bodenversiegelung</li><li>keine vorgeschriebenen Anschlüsse an Wasser, Abwasser oder Strom</li><li>Nutzung ausschliesslich durch Fahrzeuge mit eigenen sanitären Einrichtungen, beispielsweise nach dem Prinzip «Sanitary inside»</li></ul><p>Damit geht es ausdrücklich nicht um den Bau neuer Campingplätze, sondern um eine einfache Nutzung von Flächen, die bereits vorhanden sind.</p><p><br></p><h2>Das Problem kennen wir schon lange</h2><p>Gerade Landwirtschaftsbetriebe wären vielerorts ideale Gastgeber für Wohnmobile. Platz wäre vorhanden, Reisende könnten regionale Produkte direkt beim Bauern kaufen und für den Betrieb entstünde eine zusätzliche Einnahmemöglichkeit.</p><p>In der Praxis scheitern solche Ideen jedoch immer wieder an Bewilligungs- und raumplanungsrechtlichen Hürden. Der Aufwand für wenige Stellplätze kann so gross werden, dass sich ein Projekt für einen Landwirtschaftsbetrieb schlicht nicht mehr lohnt.</p><p>Genau hier setzt die Motion an.</p><p>Sie stellt zudem einen direkten Zusammenhang zum Wildcampieren her: <i>Wenn legale Übernachtungsmöglichkeiten fehlen, weichen Reisende eher auf gewöhnliche Parkplätze, Waldränder oder andere ungeeignete Orte aus.</i></p><p>Mehr legale Angebote könnten deshalb nicht nur den Wohnmobilreisenden helfen, sondern auch Gemeinden und Natur entlasten.</p><p><br></p><h2>Wertschöpfung dort, wo wir übernachten</h2><p>Die Motion nennt vier wesentliche Ziele: vorhandene Infrastruktur besser nutzen, zusätzliche Wertschöpfung für die Landwirtschaft schaffen, mehr Ordnung beim Campieren erreichen und den Druck auf Natur und Gemeinden reduzieren.</p><p>Das passt gut zur Art, wie viele Wohnmobilisten unterwegs sind. Für eine Nacht braucht es nicht zwingend einen voll ausgestatteten Campingplatz mit Sanitärgebäude, Stromsäule und Ver- und Entsorgungsstation.</p><p>Wer Toilette und Abwassertank an Bord hat, benötigt für eine kurze Übernachtung oftmals tatsächlich nur eines: einen legalen Platz.</p><p><br></p><h2>«Sanitary inside» schafft es bis ins Parlament</h2><p>Besonders freut uns natürlich, dass in der Motion ausdrücklich auf «Sanitary inside» (ein Projekt von Wohnmobilland Schweiz) eingegangen wird.</p><p>Die Idee dahinter ist einfach: Fahrzeuge, die über eine eigene Toilette und idealerweise einen Abwassertank verfügen, können auch Stellplätze nutzen, auf denen keine sanitäre Infrastruktur angeboten wird.</p><p>Mit einer Bezeichnung wird sichtbar gemacht, dass das Fahrzeug die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt. Gleichzeitig verpflichtet sich der Besitzer zu verantwortungsvollem Verhalten: <i>keine Entleerung in der Natur, keine Verschmutzung und korrekte Abfallentsorgung</i>. Die Vignette wird deshalb kontrolliert über autorisierte Stellen abgegeben.</p><p>Dass dieses Konzept nun in einem parlamentarischen Vorstoss ausdrücklich erwähnt wird, zeigt, dass die Diskussion um einfache Stellplätze zunehmend auch auf politischer Ebene angekommen ist.</p><p><br></p><h2>Jetzt ist der Bundesrat am Zug – aber noch nicht am Ziel</h2><p>Wichtig ist: Mit der Einreichung der Motion ändern sich die gesetzlichen Bestimmungen noch nicht. Eine Motion muss vom Parlament behandelt werden. Wird sie von beiden Räten angenommen, wird der Bundesrat beauftragt, eine entsprechende Vorlage auszuarbeiten oder eine Massnahme zu treffen.</p><p>Bis daraus tatsächlich vereinfachte Bedingungen für neue Stellplätze entstehen, sind also noch politische und rechtliche Schritte notwendig.</p><p>Trotzdem ist der Vorstoss bemerkenswert: Die Frage wird nicht nur unter dem Gesichtspunkt «Wo dürfen Wohnmobile stehen?» betrachtet, sondern verbindet Tourismus, Landwirtschaft, Raumplanung, Natur- und Landschaftsschutz und die Bedürfnisse der Wohnmobilreisenden.</p><p><br></p><h2>Ein Ansatz, der in die richtige Richtung führt</h2><p>Mehr legale Stellplätze bedeuten mehr Auswahl für Wohnmobilreisende. Gleichzeitig bedeuten sie weniger Druck auf ungeeignete Übernachtungsorte und können Landwirtschafts- und Bergbahnbetrieben zusätzliche Einnahmen ermöglichen – ohne dass dafür neue Flächen versiegelt werden müssen.</p><p>Vorhandener befestigter Platz + autarkes Wohnmobil + klare Regeln = eine ziemlich einfache Idee.</p><p>Nun liegt es am Parlament, wie es mit der Motion 26.4465 weitergeht. Wir werden die Entwicklung aufmerksam verfolgen.</p>]]>
</description>
<link>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/355</link>
<guid>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/355</guid>
</item>

<item>
<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>170 Wohnmobile...</title>
<description>
700 Franken Kuchen und ganz viel gute Laune


<![CDATA[
<p>Was passiert, wenn 170 Wohnmobile, bestes Spätsommerwetter, eine imposante Bergkulisse und viele gut gelaunte Menschen aufeinandertreffen? Ganz einfach: Mitgliedertreffen von Wohnmobilland Schweiz! Auf dem Gelände des JungfrauParks in Interlaken wurde drei Tage lang gefachsimpelt, gegessen, gestaunt, gelacht – und erstaunlich viel Kuchen verdrückt.</p><p>Schon am Freitagmittag zeigte sich, dass unsere Mitglieder offenbar nicht zu jenen Menschen gehören, die gerne zu spät kommen. Innerhalb der ersten zwei Stunden rollten bereits rund 90 Fahrzeuge auf das Gelände. Dank guter Vorbereitung und einem eingespielten Helferteam funktionierte die Einweisung hervorragend. Kein Verkehrschaos, keine verzweifelten Handzeichen – zumindest keine, von denen wir hier berichten müssten.</p><p>{foto3}</p><p>Am Ende standen rund 170 Fahrzeuge auf dem Platz. Und die Vielfalt hätte kaum grösser sein können: vom kompakten Bus mit Klappdach bis zum ausgewachsenen Reisebus war praktisch alles vertreten, was Räder, Betten und Fernweh hat.</p><p><br></p><h3>Shoppen, staunen und fachsimpeln</h3><p>Bereits am Freitagnachmittag herrschte reger Betrieb. Im Shop wurde kräftig eingekauft, bei den Ausstellern wurden Neuheiten begutachtet und natürlich wurde gefachsimpelt. Schliesslich gibt es unter Wohnmobilisten kaum ein Thema, über das man nicht mindestens eine halbe Stunde diskutieren kann.</p><p>Beim gemeinsamen Nachtessen zeigte sich dann ein kleines Luxusproblem: Es waren schlicht zu viele da(oder besser, zuwenige Tische). Kurzerhand mussten zusätzliche Tische organisiert werden. Auch das klappte – Wohnmobilisten sind schliesslich gewohnt, auf beschränktem Raum erstaunlich viel unterzubringen.</p><p>Pünktlich um 20 Uhr begrüsste Präsident René E. Häsler die Gäste mit einer humorvollen Ansprache. Danach wurde es gemütlich. In der heimeligen Festwirtschaft sass man noch lange zusammen, lernte neue Leute kennen und tauschte Reisegeschichten aus. Und wie das bei solchen Gesprächen so ist: Aus «Wir waren einmal in Norwegen» wird erstaunlich schnell ein abendfüllendes Programm.</p><p>{foto4}</p><p><br></p><h3>Menschentraube um den Omnia</h3><p>Auch der Samstag begrüsste die Teilnehmenden mit schönstem Wetter und einer eindrücklichen Bergkulisse. Am Vormittag bildete sich plötzlich eine regelrechte Menschentraube. Der Grund war weder ein Unfall noch Freibier – sondern ein Omnia-Kochkurs.</p><p>{foto2}</p><p>Steffi zeigte, was mit dem kleinen roten Backofen alles möglich ist, und überraschte selbst erfahrene Omnia-Besitzerinnen und -Besitzer mit zahlreichen Tipps und Tricks. Manch einer dürfte danach mit dem leisen Verdacht zum eigenen Wohnmobil zurückgekehrt sein, seinen Omnia bisher völlig unterschätzt zu haben.</p><p>Wer stattdessen Interlaken erkunden wollte, konnte bequem das Touristenzüglein nehmen. Dieses hielt für unser Treffen extra direkt auf dem Gelände. Das Angebot kam offensichtlich an: Die Plätze waren schnell besetzt und das Züglein machte sich voll beladen auf den Weg Richtung Interlaken.</p><p><br></p><h3>Afrika, Wohnmobilland und ein Stellplatz in St. Gallen</h3><p>Auch wer auf dem Gelände blieb, musste sich nicht langweilen. Am Nachmittag nahm Beat die Zuhörerinnen und Zuhörer bei seinem Vortrag mit auf eine Reise durch Afrika.</p><p>Anschliessend erzählte Rolf einiges über Wohnmobilland Schweiz, das selbst langjährige Mitglieder vielleicht noch nicht wussten. Dazu gab es Einblicke in den eigenen Stellplatz in St. Gallen und in die Arbeit, die hinter verschiedenen Projekten steckt.</p><p>Auch im Ausstellerdörfchen wurde den ganzen Tag gefragt, erklärt, gezeigt und diskutiert. Welche Matratze sorgt tatsächlich für Tiefschlaf? Wie löst man die Elektrik im Wohnmobil am besten? Welche neuen Fahrzeuge gibt es? Welche Toilettenlösung ist die richtige? Bringt eine Keramikveredelung wirklich etwas? Und wie bekommt man vor dem Wohnmobil Schatten, ohne bei jedem Windstoss nervös nach draussen schauen zu müssen?</p><p>Fragen gab es jedenfalls genügend – und zum Glück auch Fachleute, die Antworten darauf hatten.</p><p><br></p><h3>Countrymusik und volle Teller</h3><p>Beim Nachtessen sorgte dann die Country-Formation Nick Roch für die passende musikalische Unterhaltung. Schnell sprang der Funke aufs Publikum über und aus einem gemütlichen Abend wurde ein stimmungsvoller Abschluss eines ereignisreichen Samstags.</p><p>Überhaupt wurde an diesem Wochenende nicht nur viel geredet, sondern auch ordentlich gegessen. Zahlreiche Menüs gingen über den Tresen – und beim Kuchen wurde eine bemerkenswerte Leistung erzielt:</p><p>Für über 700 Franken wurden Kuchenstücke verkauft.</p><p>Ob dies nun für die Qualität des Kuchens oder den Kalorienbedarf von Wohnmobilisten spricht, lassen wir an dieser Stelle offen. Sicher ist nur: Viel übrig blieb nicht. An dieser Stelle noch einmal Herzlichen Dank allen Kuchenspender/innen!</p><p>{foto5}</p><p><br></p><h3>Das Wichtigste waren die Menschen</h3><p>Bei all den Programmpunkten, Ausstellern, Vorträgen und Aktivitäten zeigte sich einmal mehr: Das Wichtigste an einem Mitgliedertreffen steht in keinem Programmheft.</p><p>Es sind die Begegnungen.</p><p>Es wurde diskutiert, gelacht, Wissen ausgetauscht, von vergangenen Reisen erzählt und über zukünftige Reiseziele gesprochen. Alte Bekanntschaften wurden gepflegt und neue Freundschaften geschlossen. Überall auf dem Gelände sah man zufriedene Gesichter – bei den Gästen ebenso wie bei den vielen Helferinnen und Helfern, die mit ihrer guten Stimmung und ihrem grossen Einsatz wesentlich zum Gelingen des Treffens beitrugen.</p><p>Und weil nach dem Treffen bekanntlich vor dem Treffen ist, steht der nächste Termin bereits fest:</p><p><b>Vom 17. bis 19. September 2027 treffen wir uns in Gampel VS.</b></p><p>Wir freuen uns jetzt schon darauf. Und nach den Erfahrungen von Interlaken werden wir sicherheitshalber genügend Tische bereitstellen.</p><p>Und Kuchen. Vor allem genügend Kuchen.</p>
<div class="embed-responsive embed-responsive-16by9">
                <iframe class="embed-responsive-item" src="https://www.youtube.com/embed/a7UoZkLhFXk" frameborder="0" allowfullscreen="" height="150"></iframe>
              </div>]]>
</description>
<link>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/354</link>
<guid>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/354</guid>
</item>

<item>
<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Gästetaxen und Meldewesen...</title>
<description>
Warum es für Wohnmobilreisende keine schweizweit einheitliche Lösung gibt<![CDATA[
<p>Wer mit dem Wohnmobil in der Schweiz unterwegs ist, trifft immer häufiger auf Gästetaxen, Kurtaxen oder Übernachtungsabgaben. Gleichzeitig müssen Betreiber von Wohnmobil-Stellplätzen je nach Kanton und Gemeinde unterschiedliche Meldepflichten beachten.</p><p>Für Wohnmobilreisende ist das teilweise schwer nachvollziehbar. Denn obwohl die Übernachtung auf einem Stellplatz grundsätzlich überall ähnlich funktioniert, unterscheiden sich die gesetzlichen Vorgaben von Kanton zu Kanton deutlich.</p><h2>Gästetaxen sind kantonal geregelt</h2><p>Eine schweizweit einheitliche Gästetaxe gibt es nicht. Die Kantone entscheiden selbst, ob sie eine solche Abgabe erheben oder die Kompetenz dafür den Gemeinden übertragen. Auch die Bezeichnungen unterscheiden sich: Gästetaxe, Kurtaxe, Beherbergungsabgabe oder Übernachtungsabgabe sind je nach Region gebräuchlich. Aus Verständlichkeitsgründen bezeichnet Wohnmobilland Schweiz diese Taxen einheitlich als Gästetaxen.</p><p>Grundsätzlich wird die Abgabe von Gästen erhoben, die in einer Gemeinde übernachten, dort aber nicht ihren Wohnsitz haben. Mit den Einnahmen werden meist touristische Infrastrukturen und Angebote finanziert, die den Gästen zugutekommen.</p><p>Für Wohnmobilreisende bedeutet dies: Auch eine Übernachtung auf einem Wohnmobil-Stellplatz kann eine Gästetaxe auslösen. Wie hoch diese ist, wer sie bezahlen muss und welche Leistungen damit verbunden sind, bestimmt jedoch die jeweilige kantonale oder kommunale Regelung.</p><p>Nicht jeder Gast zahlt gleich viel. In einigen Regionen wird die Gästetaxe pro Person und Nacht berechnet, in anderen gelten pauschale Modelle. Teilweise gibt es zusätzliche Abgaben zur Tourismusförderung.</p><p>Für Wohnmobil-Stellplätze ist deshalb wichtig, dass Betreiber transparent ausweisen, ob eine Gästetaxe bereits im Übernachtungspreis enthalten ist oder zusätzlich erhoben wird. Wohnmobilland Schweiz inkludiert allfällige Taxen jeweils im Gesamtpreis.<br><br></p><h2>Und dann kommt noch das Meldewesen dazu</h2><p>Neben der Gästetaxe gibt es das Meldewesen für Beherbergungsbetriebe. Dabei handelt es sich um eine andere Verpflichtung.</p><p>Auf Bundesebene besteht eine Meldepflicht für ausländische Gäste, die gegen Entgelt beherbergt werden. Die Kantone regeln jedoch den Vollzug und können weitergehende Meldepflichten vorsehen. Deshalb müssen in manchen Kantonen auch Schweizer Gäste gemeldet werden. Hintergrund sind unter anderem Sicherheitsinteressen der Polizei. Sie will vor allem, dass Gäste registriert werden, teilweise sogar unter Kontrolle eines Ausweises oder Passes.</p><p>Eine aktuelle Grundlagenstudie des Bundes zeigt, wie unterschiedlich die Situation ist: Neun Kantone beschränken die Meldepflicht auf ausländische Gäste, während 14 Kantone auch Schweizer Gäste erfassen. In einzelnen Kantonen gelten zudem Ausnahmen abhängig von der Art oder Grösse des Beherbergungsbetriebs.<br><br></p><h3>Auch Wohnmobil-Stellplätze sind betroffen sein</h3><p>Besonders interessant für die Camping- und Wohnmobilbranche: Die kommerzielle Beherbergung wird in den kantonalen Regelungen teilweise sehr weit ausgelegt.</p><p>Die Grundlagenstudie des Bundes hält ausdrücklich fest, dass eine Meldepflicht beispielsweise bereits beim Zurverfügungstellen eines Grundstücks als Abstellplatz für Camper oder Zelte entstehen kann. Entscheidend ist die konkrete kantonale Regelung.</p><p>Für einen Betreiber eines Wohnmobil-Stellplatzes bedeutet dies: Nur weil es sich nicht um ein Hotel oder einen klassischen Campingplatz handelt, ist man nicht automatisch von den Meldepflichten ausgenommen.</p><p>Für Wohnmobilreisende heisst das, dass bei einer Übernachtung je nach Kanton auch die Anzahl der Gäste und weitere persönliche Angaben erfasst werden müssen.<br><br></p><h3>Für Betreiber entsteht ein erheblicher Aufwand</h3><p>Stellplatzbetreiber müssen sich deshalb mit mehreren Fragen auseinandersetzen:</p><ul><li>Muss ich meine Gäste melden?</li><li>Muss ich nur ausländische oder auch Schweizer Gäste melden?</li><li>Welche Daten muss ich erfassen?</li><li>Wem muss ich die Daten übermitteln?</li><li>Muss ich eine Gästekontrolle führen?</li><li>Welche Gästetaxe muss ich erheben?</li><li>Welche Personen sind davon befreit?</li><li>Wie und wann muss ich die Abgaben abrechnen?</li></ul><p>Die Antworten können sich je nach Kanton und teilweise sogar je nach Gemeinde unterscheiden.</p><p>Genau diese Unterschiede sorgen in der Praxis für einen beträchtlichen administrativen Aufwand – insbesondere für kleinere Stellplatzbetreiber, Landwirtschaftsbetriebe und Gemeinden.<br><br></p><h2>Der Bund will das Meldewesen digitalisieren</h2><p>Hier zeichnet sich allerdings eine Veränderung ab. Der Bund arbeitet an einer stärker digitalisierten Lösung für das Meldewesen in der Beherbergung. Das SECO und das SEM haben 2025 entsprechende Pläne vorgestellt. Vorgesehen ist unter anderem, das bestehende Portal EasyGov um einen Behördengang «Meldewesen für die Beherbergung» zu erweitern.</p><p>Nach aktuellem Stand soll die entsprechende Lösung voraussichtlich 2029 umgesetzt werden. Kantone, die bereits über funktionierende digitale Systeme verfügen, sollen diese weiterhin nutzen können.</p><p>Damit könnte sich für Beherbergungsbetriebe künftig einiges vereinfachen. Von einer schweizweit einheitlichen Regelung kann allerdings weiterhin keine Rede sein.</p><p>Wohnmobilland Schweiz ist in der Arbeitsgruppe des SECO vertreten, damit auch die Anliegen kleinerer Stellplätze und Landwirtschaftsbetriebe in die Entwicklung einer praxistauglichen Lösung einfliessen.<br><br></p><h2>Was bedeutet das für Wohnmobilreisende?</h2><p>Für uns als Wohnmobilreisende ist vor allem eines wichtig: Gästetaxe und Meldewesen sind zwei verschiedene Dinge.</p><p>Die Gästetaxe ist eine touristische Abgabe, die der Finanzierung von Leistungen für Gäste dient. Das Meldewesen hingegen betrifft die Registrierung bzw. Meldung von Übernachtungsgästen.</p><p>Beides kann bei einer Übernachtung auf einem Wohnmobil-Stellplatz relevant sein – muss aber nicht überall gleich gehandhabt werden.</p><p>Grundsätzlich müsste jeder Betreiber, der Wohnmobile gegen Entgelt übernachten lässt, je nach kantonaler Regelung ein entsprechendes Meldesystem bzw. Meldescheine bereitstellen.</p><p>Das Meldewesen wird auf Stellplätzen aktuell noch wenig kontrolliert. In Zukunft müssen wir jedoch damit rechnen, dass die Einhaltung der Meldepflichten strikter überprüft wird.<br><br></p><h2>Unser Fazit</h2><p>Die Schweiz verfügt über eine grosse Vielfalt an Wohnmobil-Stellplätzen. Diese Vielfalt ist eine Stärke unseres Landes – bei den administrativen Vorgaben führt sie allerdings teilweise zu einem regelrechten Flickenteppich.</p><p>Wohnmobilland Schweiz setzt sich deshalb für möglichst einfache, digitale und praxistaugliche Lösungen ein. Gerade kleine Stellplatzbetreiber und Landwirtschaftsbetriebe dürfen durch Meldepflichten und Abgaben nicht mit unnötiger Bürokratie belastet werden.</p><p>Gleichzeitig müssen Wohnmobilreisende klar erkennen können, was eine Übernachtung tatsächlich kostet und welche Leistungen mit einer allfälligen Gästetaxe finanziert werden.</p><p>Denn am Ende sollte gelten: möglichst wenig Bürokratie für die Stellplatzbetreiber – und möglichst viel Transparenz für die Gäste.</p>]]>
</description>
<link>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/352</link>
<guid>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/352</guid>
</item>

<item>
<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Furka-Autoverlad...</title>
<description>
Einschränkungen für Wohnmobile
<![CDATA[
<p>Wer mit einem grösseren und schwereren Reisemobil den Autoverlad durch den Furkatunnel benutzt, muss ab diesem Winter genauer auf die Abmessungen seines Fahrzeugs achten. Fahrzeuge mit einer entsprechenden Kantenhöhe von mehr als 3,05 Metern können nicht mehr wie bisher transportiert werden. Ebenso ist für Reisemobile über 3.5t Schluss.</p><p class="isSelectedEnd">Definitiv beschlossen ist die Änderung allerdings noch nicht. Die Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) hat beim Bundesamt für Verkehr (BAV) einen entsprechenden Antrag eingereicht. Die Bahn betont auf unsere Anfrage, dass es sich weder um einen bereits beschlossenen noch um einen von ihr einseitig verfügten Ausschluss handelt.</p><p class="isSelectedEnd">Der Antrag richtet sich zudem nicht speziell gegen Wohnmobile. Vielmehr soll der Transport generell auf Fahrzeuge begrenzt werden, die aufgrund ihrer Höhe von maximal 3,05 Metern auf den gedeckten Verladewagen transportiert werden können.</p><p class="isSelectedEnd">Als Hauptgrund nennt die MGBahn Sicherheitsbedenken beim Transport von Grossraumfahrzeugen auf den ungedeckten Auffahrwagen. Dabei gehe es nicht um einen einzelnen Faktor, sondern um eine Gesamtbeurteilung. Genannt werden unter anderem das Lichtraumprofil und fehlende Sicherheitsreserven, die Nähe zur Fahrstromleitung, begrenzte Möglichkeiten zur Kontrolle der fahrzeuginternen Sicherung sowie zusätzliche Anforderungen beim Verladen und Rangieren.</p><p class="isSelectedEnd">Ein in diesem Jahr erstellter externer Fachbericht kommt laut MGBahn zum Schluss, dass die empfohlenen Sicherheitsabstände bei Grossraumfahrzeugen nicht durchgehend gewährleistet werden können.</p><p class="isSelectedEnd">Eine Rolle spielen aber auch betriebliche und kapazitätsbezogene Überlegungen. 2025 wurden beim Autoverlad Furka insgesamt rund 285’500 Fahrzeuge transportiert, davon lediglich rund 940 Grossraumfahrzeuge. Das entspricht einem Anteil von etwa 0,3 Prozent. Die von der geplanten Begrenzung betroffenen Wohnmobile machen davon wiederum nur einen kleinen Teil aus: Laut MGBahn liegt ihre Zahl im höheren zweistelligen Bereich. Es wurden also weniger wie 100 grössere Wohnmobile innerhalb eines Jahres transportiert.</p><p>Für die grosse Mehrheit der Wohnmobilreisenden ändert sich also nichts. Reisemobile mit einer Kantenhöhe bis 3,05 Meter und bis 3.5t können den Furka-Autoverlad weiterhin benutzen. Entscheidend ist dabei die eigentliche Kantenhöhe des Fahrzeugs. Aufbauten wie Fenster, Dachhauben oder ähnliche Elemente dürfen bis zu einer Gesamthöhe von 3,30 Metern reichen und stellen damit kein grundsätzliches Problem dar.</p><p>{foto2}<br><br></p><h2>Vor der Fahrt Höhe kontrollieren</h2><p>Besitzer höherer Reisemobile sollten deshalb nicht nur die maximale Fahrzeughöhe kennen, sondern insbesondere prüfen, auf welcher Höhe sich die äusseren Fahrzeugkanten befinden. Gerade bei teilintegrierten und integrierten Wohnmobilen können Dachaufbauten dafür sorgen, dass die Gesamthöhe über 3,05 Meter liegt, obwohl die für den Verlad relevante Kantenhöhe darunter bleibt.</p><p>Wer unsicher ist, sollte die Abmessungen seines Wohnmobils vor der Reise kontrollieren.<br><br></p>
<div class="embed-responsive embed-responsive-16by9">
                <iframe class="embed-responsive-item" src="https://www.youtube.com/embed/_3ESur28msM" frameborder="0" allowfullscreen="" height="150"></iframe>
              </div>



<h2><br></h2><h2>Unser Tipp für die Auffahrt auf den Verladewagen</h2><p>Für Reisemobilisten mit eher breiteren Fahrzeugen haben wir noch einen einfachen Praxistipp:</p><p>Die Aussenspiegel nicht vollständig einklappen. Klappt sie nur so weit ein, dass sie noch etwa fünf Zentimeter weiter vorstehen als der hintere, breitere Teil des Wohnmobils.</p><p>Kommt man beim Auffahren auf den Verladewagen seitlich zu nahe, berührt beziehungsweise klappt zuerst der Spiegel weiter ein. Man merkt dadurch sofort, dass es eng wird, bevor der breitere Aufbau des Wohnmobils anstösst.</p><p>Der Spiegel wird damit zum einfachen Abstandswarnsystem – und kann helfen, teure Schäden am Aufbau zu vermeiden.</p><div><br></div>]]>
</description>
<link>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/353</link>
<guid>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/353</guid>
</item>

<item>
<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Klausursitzung 2026...</title>
<description>
Wohnmobilland Schweiz richtet den Blick nach vorne<![CDATA[
<p>Zwei Tage, viele Diskussionen und vor allem eine Frage: Wohin soll sich Wohnmobilland Schweiz in den kommenden Jahren entwickeln?</p><p>Ende August traf sich der Vorstand von Wohnmobilland Schweiz zur Klausursitzung auf dem Nollen im Kanton Thurgau. Abseits des normalen Tagesgeschäfts blieb Zeit, grundsätzliche Fragen zu diskutieren, Ideen zu entwickeln und gemeinsam einen Blick in die Zukunft unseres Vereins zu werfen.</p><p>Natürlich durfte dabei auch das Drumherum nicht fehlen. Bei der Ankunft zeigte sich das Wetter noch von seiner schönsten Seite und eröffnete uns einen fantastischen Blick auf Säntis, Alpstein und Churfirsten. Während die Aussicht im Laufe des Abends immer mehr im Nebel verschwand, wurde dafür die Diskussion im Sitzungsraum umso intensiver.</p><p>&nbsp;</p><h2>Wo wollen wir in Zukunft hin?</h2><p>Der wichtigste Teil der Klausursitzung war die Beschäftigung mit unserer Strategie und unserem zukünftigen Leitbild.</p><p>Dabei wurde ein Grundsatz klar bestätigt: Wohnmobilland Schweiz bleibt ein Verband für Reisemobilisten. Wir wollen uns weiterhin für die Interessen jener Menschen einsetzen, die mit einem Reisemobil oder einem Freizeitfahrzeug unterwegs sind.</p><p>Gleichzeitig wollen wir unseren Blick etwas weiter öffnen. Vanlife, kleinere Freizeitfahrzeuge und neue Formen des mobilen Reisens gewinnen an Bedeutung. Diese Entwicklung bietet die Chance, auch jüngere Menschen und Familien stärker anzusprechen. Das ist für uns wichtig, denn die Welt des mobilen Reisens verändert sich. Wir wollen nicht nur auf diese Veränderungen reagieren, sondern sie aktiv mitgestalten. Und nur dort, wo wir mitgestalten, können wir auch Verhalten ändern.</p><p>{foto3}</p><h2>Eine Vision für den Reisemobil-Tourismus</h2><p>Im Rahmen der Klausur wurde auch darüber diskutiert, wie unser Leitbild und unsere Vision künftig formuliert werden sollen.</p><p>Wir möchten nicht einfach ein Verein sein, der Stellplätze auflistet oder Veranstaltungen organisiert. Wohnmobilland Schweiz soll eine starke Plattform für den gesamten Reisemobil-Tourismus in der Schweiz sein. Dazu gehören Reisemobilisten, Stellplatzbetreiber, Gemeinden, Landwirtschaftsbetriebe, touristische Organisationen, Politik, Händler und weitere Partner.</p><p>{foto2}</p><h2>Mehr als nur Stellplätze</h2><p>Ein wichtiger Gedanke der Klausur war deshalb auch die Weiterentwicklung unseres Angebots.</p><p>Unsere mittlerweile 489 Stellplätze, die über 17 Millionen Zugriffen auf unsere Stellplatzinformationen und unsere 25 Stellplatz-Scouts zeigen, dass wir hier eine wichtige Rolle übernommen haben. Gleichzeitig wollen wir dieses Netzwerk weiterentwickeln und den Stellplatzbetreibern zusätzliche Angebote bieten.</p><p>Ein spannender Zukunftsbereich könnte beispielsweise ein digitales System für Zahlungen, Meldewesen und Gästetaxen sein. Gerade für kleinere Stellplätze wird es zunehmend wichtiger, diese Prozesse einfach und korrekt abzuwickeln. Ein solches System könnte für Betreiber einen echten Mehrwert schaffen und gleichzeitig die Position von Wohnmobilland Schweiz weiter stärken.</p><p>Auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wird wichtiger. So sehen wir beispielsweise bei Landvergnügen und CampingCarPark grundsätzlich interessante Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit. Gleichzeitig wollen wir genau prüfen, wie eine solche Kooperation mit einer gewinnorientierten Organisation zu unseren Vereinsgrundsätzen passt.</p><p>{foto5}</p><h2>Die nächste Generation im Blick</h2><p>Ein weiterer Schwerpunkt war die Verjüngung unseres Vereins.</p><p>Der Reisemobilmarkt verändert sich. Vanlife, kleinere Fahrzeuge und neue Formen des mobilen Reisens sprechen zunehmend auch jüngere Menschen an. Diese Entwicklung wollen wir aufnehmen, ohne unsere bisherigen Mitglieder aus den Augen zu verlieren.</p><p>Auch unsere Veranstaltungen sollen künftig noch stärker unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Ideen wie Frauen- oder Alleinreisendetreffen wurden bereits diskutiert. Gleichzeitig soll die Camper-Olympiade weiterhin regelmässig stattfinden.</p><p>Unser Ziel ist dabei nicht, den Verein komplett neu zu erfinden. Vielmehr wollen wir Wohnmobilland Schweiz für die nächste Generation öffnen und gleichzeitig das bewahren, was unsere Mitglieder heute schätzen.</p><p>&nbsp;</p><h2>Digitaler und sichtbarer</h2><p>Auch bei der Digitalisierung wollen wir weiter vorwärtsgehen.</p><p>Unsere Webseite wird täglich von rund 1'250 Personen besucht, monatlich sind es rund 38'000 Nutzer. Gleichzeitig wachsen unsere Social-Media-Kanäle teilweise sehr stark. Besonders YouTube und WhatsApp entwickeln sich erfreulich.</p><p>Diese Reichweite wollen wir künftig noch besser nutzen – für unsere Mitglieder, für unsere Partner und natürlich für das Thema Reisemobil-Tourismus insgesamt.</p><p>Auch unsere App steht dabei im Fokus. Weil es schwierig war, eine geeignete externe Programmierfirma zu finden, wird geprüft, die Weiterentwicklung teilweise selbst in die Hand zu nehmen.</p><p>&nbsp;</p><h2>Und natürlich darf auch das Vereinsleben nicht fehlen</h2><p>Bei aller Strategie wurde an der Klausurtagung aber auch gelacht, gut gegessen und gemeinsam etwas erlebt.</p><p>Nachdem der Regen den geplanten Spaziergang auf dem Barfussweg buchstäblich ins Wasser fallen liess, organisierte Conny kurzerhand einen Stadtspaziergang durch Wil. Mit Stadtführer Herr Schär entdeckten wir die historische Altstadt, das Baronenhaus und weitere Sehenswürdigkeiten der Äbtestadt.</p><p>Und wie es sich für eine gute Klausurtagung gehört, wurde der zweite Abend bei einem feinen Nachtessen gemeinsam abgeschlossen.</p><p>{foto4}</p><h2>Unser Fazit</h2><p>Die Klausursitzung hat gezeigt: Wohnmobilland Schweiz ist in Bewegung.</p><p>Wir haben heute bereits eine starke Basis: über 4'000 Mitglieder, ein grosses Stellplatznetz, eine wachsende digitale Reichweite, engagierte Stellplatz-Scouts, erfolgreiche Veranstaltungen und viele gute Partnerschaften.</p><p>Jetzt geht es darum, daraus die nächsten Schritte zu entwickeln. Ideen haben wir genügend.</p><p>Wir wollen Interessenvertretung, Stellplätze, Digitalisierung, Veranstaltungen, Partnerschaften und touristische Entwicklung stärker miteinander verbinden. Und wir wollen dabei offen bleiben für neue Formen des mobilen Reisens und neue Generationen von Reisemobilisten.</p><p>Die Klausur war deshalb nicht einfach eine Sitzung mit vielen Traktanden. Sie war vor allem ein gemeinsamer Blick nach vorne.</p><p>Die Reise geht weiter – und wir freuen uns, sie gemeinsam mit euch weiterzuführen.</p>]]>
</description>
<link>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/351</link>
<guid>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/351</guid>
</item>

<item>
<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Nachtspektakel ...</title>
<description>
Sonnenfinsternis und Perseiden<![CDATA[
<p>Morgen, am 12. August 2026 lohnt sich der Blick in den Himmel gleich doppelt: Am frühen Abend kann in der Schweiz eine partielle Sonnenfinsternis beobachtet werden. Und nur wenige Stunden später beginnt eines der schönsten Sternschnuppen-Spektakel des Jahres: der Perseiden-Meteorstrom.</p><p>Wer also mit dem Wohnmobil unterwegs ist, sollte sich einen guten Beobachtungsplatz suchen – möglichst mit freier Sicht nach Westen für die Sonnenfinsternis und später mit möglichst wenig künstlichem Licht für die Perseiden.</p><p><br></p><h2>Partielle Sonnenfinsternis</h2><p>Die Sonnenfinsternis findet am Abend statt, wenn die Sonne bereits tief im Westen steht. In der Schweiz wird die Sonne dabei nicht vollständig verfinstert, aber immerhin zu 90 – 92% vom Mond bedeckt. Gerade deshalb ist ein Stellplatz mit freier Sicht zum westlichen Horizont besonders interessant. Berge oder Gebäude können das Schauspiel schnell verdecken.</p><p>In der Schweiz geht das Spektakel je nach Ort ungefähr um 19:24 Uhr los, erreicht den Höhepunkt um 20:18 Uhr und Endet, wenn die Sonne tief unter dem Horizont steht. Die nächste totale Sonnenfinsternis findet in der Schweiz übrigens erst in 55 Jahren statt…</p><p><br></p><h3>So fotografierst du die Sonnenfinsternis richtig</h3><p>Wichtig: Niemals ohne geeigneten Sonnenschutz durch den Sucher oder direkt mit dem Smartphone in die Sonne fotografieren!</p><p>Für die Fotografie gilt:</p><ul class="normalText"><li>Verwende einen speziellen Sonnenfilter für Fotografie vor dem Objektiv. Wer jetzt noch keinen hat, bleibt nur die Möglichkeit, in ein Fotogeschäft zu gehen und zu hoffen…</li><li>Eine normale Sonnenbrille reicht nicht aus.</li><li>Auch ND-Filter oder mehrere übereinandergelegte normale Filter sind kein sicherer Ersatz für einen geeigneten Sonnenfilter.</li><li>Bei einer Kamera mit Wechselobjektiv den Sonnenfilter vor das Objektiv setzen – nicht erst hinter das Objektiv.</li><li>Ein Teleobjektiv eignet sich besonders gut, um die teilweise bedeckte Sonne gross ins Bild zu bekommen.</li><li>Verwende möglichst eine kurze Belichtungszeit und eine niedrige ISO-Einstellung.</li><li>Autofokus kann bei der Sonne Probleme machen. Manuell fokussieren und die Schärfe kontrollieren.</li><li>Ein Stativ sorgt für ein ruhiges Bild.</li><li>Wer mit dem Smartphone fotografiert, sollte ebenfalls einen geeigneten Sonnenfilter verwenden. Ein zusätzlicher optischer Zoom kann helfen.</li></ul><p>Tipp: Nicht nur die Sonne fotografieren! Ein interessantes Landschaftsbild mit Wohnmobil, Bergen und der tief stehenden, teilweise verfinsterten Sonne kann wesentlich eindrucksvoller sein.</p><p><br></p><h2>Danach kommen die Perseiden</h2><p>Ist die Sonne untergegangen, lohnt es sich, noch etwas länger wach zu bleiben. Denn Mitte August erreichen die Perseiden ihren Höhepunkt. Der Meteorstrom gehört zu den bekanntesten und zuverlässigsten Sternschnuppenströmen des Jahres. Unter einem dunklen Himmel können zahlreiche Sternschnuppen beobachtet werden.</p><p>Für die Perseiden braucht es allerdings vor allem eines: möglichst wenig Licht. Am besten sucht man sich einen Stellplatz ausserhalb von Städten und Dörfern. Schaltet am Wohnmobil möglichst die Aussenbeleuchtung aus und vermeidet auch helle Lichtquellen im Innenraum.</p><p><br></p><h3>So fotografierst du die Perseiden</h3><p>Für Sternschnuppen braucht es etwas mehr Geduld als für schöne Handyfotos vom Mond:</p><ul class="normalText"><li>Kamera auf ein stabiles Stativ stellen.</li><li>Ein möglichst lichtstarkes Weitwinkelobjektiv verwenden.</li><li>Manuellen Fokus wählen und auf einen hellen Stern oder auf unendlich fokussieren.</li><li>ISO zunächst etwa auf 1600–3200 einstellen.</li><li>Blende möglichst weit öffnen, beispielsweise f/1.4 bis f/2.8.</li><li>Belichtungszeit etwa 5–15 Sekunden ausprobieren.</li><li>Serienaufnahmen machen – denn man weiss nie, wann die nächste Sternschnuppe durchs Bild flitzt.</li><li>Den Bildausschnitt nicht zu eng wählen. Die Perseiden können über einen grossen Teil des Himmels erscheinen.</li></ul><p>Mit dem Smartphone? Auch das geht inzwischen erstaunlich gut. Nacht- bzw. Astrofotografie-Modus verwenden, das Smartphone auf ein Stativ stellen und möglichst viele Aufnahmen machen. Für einzelne Sternschnuppen braucht es allerdings viel Glück.</p><p>Der wichtigste Tipp für beide Himmelsereignisse: Nicht nur fotografieren – auch einmal die Kamera weglegen. Die schönsten Momente sind manchmal jene, die nicht auf der Speicherkarte landen.</p><p><br></p><h2>Unsere Stellplatz-Tipps</h2><p>Wir haben für euch eine Auswahl von Stellplätzen zusammengestellt, die sich aufgrund ihrer Lage besonders für die Beobachtung des Himmels eignen. Also: Platz sichern, Campingstuhl raus und nach oben schauen!</p><p>Vielleicht sitzt ihr am 12. August gerade vor eurem Wohnmobil, seht die letzten Sonnenstrahlen durch die teilweise verfinsterte Sonne verschwinden – und wenige Stunden später zieht die erste Perseide über den Himmel.</p><p>Mehr Himmel geht kaum.</p><p><br></p><ul class="normalText"><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Hotel_-und-_Restaurant_Nollen/297" target="_blank">Restaurant Nollen, Hosenruck TG</a><br>Top Sicht in alle Richtungen</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Hegihof/213" target="_blank">Hegihof, Weggis LU</a><br>Hier würde es für die Sonnenfinsternis passen. Aber nicht ganz so dunkel. Unbedingt vorher telefonieren.</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Saga/93" target="_blank">Saga, Fiders GR</a><br>in Fideris geht die Sonne zwar um 19:47Uhr hinter die Berge, die maximale Verdunkelung erfolgt aber erst um 20:16 Uhr. Man müsste also auch noch etwas wandern...</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Saentis_Schwebebahn/658" target="_blank">Säntis Schwebebahn, Schwägalp</a><br>Hier verschwindet die Sonne grad mit der grössten Verdunkelung. Also auch etwas Fussmarsch angesagt. Aber dunkel für die Perseiden.</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Malbun_P2/239" target="_blank">P2, Malbun FL</a><br>schön dunkel, aber man sieht während der Sonnenfinsternis die Sonne nur zu 50%. Man müsste noch etwas den Berg hochlaufen...</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Landwirtschaftsbetrieb_Kaeser/761" target="_blank" style="">Landwirtschaftsbetreib Käser, Walterswil BE</a><br>sehr gute Sicht</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Bloeleboden/1315" target="_blank">Blöleboden, Kaiserstuhl AG</a><br>Sicht auf die Abendsonne, nicht allzu hell</li></ul><p>Allgemein sind Stellplätze in der Höhe von Vorteil. Aber bei vielen sind dafür Bergflanken gegen Westen im Weg. Viele Stellplätze mit top-Aussicht gegen die tief stehende Sonne gibt es in der Schweiz nicht. Man muss also immer etwas wandern. Die Berge sind aber dunkel und top für die Sternschnuppen (und dann darf man ja auch etwas wünschen).</p><p>Viele der gemeldeten Stellplätzen von Usern sind nicht geeignet, da keine Sicht auf die späte Abendsonne möglich ist.</p><p>PS: wir übernehmen keine Garantie für die Sicht.</p>]]>
</description>
<link>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/350</link>
<guid>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/350</guid>
</item>

<item>
<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Muotathal diskutiert über die Zukunft des Wohnmobiltourismus...</title>
<description>
Zukunft Muotathal

<![CDATA[
<p>Der Verein ZIRK – Zukunft Muotathal hat in seiner aktuellen Publikation einen spannenden Beitrag über den wachsenden Wohnmobiltourismus veröffentlicht. Dem Artikel gingen ausführliche Gespräche zwischen dem Autor und Wohnmobilland Schweiz voraus. Dabei wurden die aktuelle Entwicklung des Wohnmobiltourismus, die Situation der Stellplätze in der Schweiz sowie mögliche Lösungsansätze für touristische Regionen intensiv diskutiert.</p><p>Der Beitrag zeigt auf, dass sich das Reisen mit dem Wohnmobil in den vergangenen Jahren zu einer eigenständigen und beliebten Reiseform entwickelt hat und auch das Muotatal immer häufiger von Wohnmobilreisenden besucht wird.</p><p>Gleichzeitig macht der Bericht deutlich, dass es im Tal bislang nur wenige offizielle Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnmobile gibt. Dadurch kommt es immer wieder vor, dass Reisende an ungeeigneten Orten übernachten. Dies kann zu Konflikten mit Grundeigentümern, Anwohnern oder der Natur führen.</p><p>Als mögliche Lösung schlägt der Autor vor, den Wohnmobiltourismus aktiv zu lenken und zusätzliche offizielle Wohnmobilstellplätze zu schaffen. Genannt werden dabei verschiedene Standorte, die sich aufgrund ihrer bestehenden Infrastruktur grundsätzlich eignen könnten. Solche Stellplätze würden den Gästen legale Übernachtungsmöglichkeiten bieten, sensible Naturgebiete entlasten und gleichzeitig eine zusätzliche touristische Wertschöpfung für die Region schaffen.</p><p>Wohnmobilland Schweiz begrüsst es sehr, dass sich immer mehr Regionen aktiv mit dem Thema Wohnmobilstellplätze auseinandersetzen. Die Erfahrung aus zahlreichen Projekten zeigt, dass gut geplante und offiziell ausgewiesene Stellplätze nicht nur den Reisenden zugutekommen, sondern auch Gemeinden, Tourismusorganisationen und dem lokalen Gewerbe einen nachhaltigen Mehrwert bieten.</p><p>Ein weiterer wichtiger Schritt für Gemeinden ist die Einführung des offiziellen Schweizer Wegweisers für Wohnmobilstellplätze, der seit dem 1. Juli 2026 verwendet werden darf. Damit können Stellplätze künftig schweizweit einheitlich signalisiert und für Gäste besser sichtbar gemacht werden.</p><p>Wir bedanken uns beim Verein ZIRK – Zukunft Muotathal und insbesondere beim Autor des Beitrags für den offenen Austausch und die Bereitschaft, das Thema Wohnmobiltourismus differenziert zu beleuchten. Solche Diskussionen tragen dazu bei, zukunftsfähige Lösungen für Regionen, Bevölkerung und Gäste zu entwickeln.</p>]]>
</description>
<link>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/349</link>
<guid>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/349</guid>
</item>

<item>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Steiners Wohnmobile AG in Konolfingen...</title>
<description>
Besuch des Präsidenten<![CDATA[
<p>Das Unternehmen wurde vor über 30 Jahren von Erich und Hulda gegründet und wird seit 2023 in 2. Generation von Michael und Sandra Steiner geführt.</p><p>Ich wurde bei meinem Besuch von Michael freundlich empfangen. Obwohl die Aussentemperatur über 36 Grad betrug, empfand ich die Atmosphäre im Betrieb als wohltemperiert und angenehm. Ich spreche nicht von der Raumtemperatur, sondern vom Betriebsklima. Alle Mitarbeitenden begrüssten mich ausgesprochen freundlich. Es war mir gar nicht bewusst, wie gross die Firma ist. Ich war überrascht, dass zum Teil 100 Fahrzeuge auf dem Platz stehen. Auch die Mietflotte von über 30 Reisemobilen ist beeindruckend gross.</p><p>{foto2}</p><p>Die Firma ist offizieller Vertreter folgender Reisemobilmarken: Euro Mobil, Karmann Mobil, La Strada, Robeta/Womondo, Globe-Traveller und Forster. </p><p>Steiner’s  Wohnmobile ist ein sympathisches, familiengeführtes Unternehmen, ein typisches KMU mit rund 20 Mitarbeitenden. Es ist hinlänglich bekannt, dass genau solche Firmen das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden. 2020 konnte die Steiner’s Wohnmobile in ein neu erbautes Gebäude einziehen, welches beeindruckend funktional und gut strukturiert erstellt wurde. Ich sah eine professionelle Werkstatt, ausgerüstet mit modernsten Liften, Bremsprüfstand, mobiler Waage zur Überprüfung des Gesamtgewichtes, Entsorgungsstation und vielem mehr. Ich konnte sehen und spüren, dass das Unternehmen nach christlichen Grundwerten geführt wird. Dazu gehören zum Beispiel Transparenz und Offenheit, Geradlinigkeit und Ehrlichkeit. Es sind Werte, die auch meiner Grundhaltung entsprechen.</p><p>{foto3}</p><p>Das moderne Firmengebäude verfügt auch über einen schönen Mehrzweckraum mit Küche, welcher durch Externe gemietet werden kann. Es werden zudem Schulungen zu diversen Themen an Interessierte angeboten wie zum Beispiel „Camper sicher überwintern“. Ich habe hier vielleicht ein momentanes Sehnsuchtsthema nach tieferen Temperaturen ausgewählt.</p><p>Anschliessend konnte ich mich mit Michael und Sandra bei einem Mittagessen in einem Gartenrestaurant noch über viele interessante Themen austauschen. Ich danke Steiner’s Wohnmobile herzlich dafür, dass sie Wohnmobilland Schweiz als Goldsponsor unterstützen und wünsche der Geschäftsführung und dem ganzen Team viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.</p><p>René E. Häsler<br>Präsident<br>Wohnmobilland Schweiz</p>]]>
</description>
<link>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/347</link>
<guid>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/347</guid>
</item>

<item>
<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Erste gemeinsame Womoland-Reise...</title>
<description>
Tour-de-France-Reise war ein voller Erfolg<![CDATA[
<p>Was für eine Premiere! Zum ersten Mal reiste eine Gruppe von Wohnmobilland Schweiz gemeinsam an die Tour de France – und die erste Reise hätte kaum eindrücklicher verlaufen können.</p><p>16 Wohnmobile machten sich auf den Weg nach Frankreich und begleiteten die Tour de France während einer Woche quer durchs Land. Es war keine geführte Reise mit festem Programm, sondern ein gemeinsames Abenteuer. Jeder brachte seine Ideen ein, Entscheidungen wurden spontan getroffen, und genau das machte den besonderen Reiz dieser Reise aus.</p><p>{foto2}</p><p>Die Gruppe erlebte die Tour de France aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Angefeuert wurde an einer Etappe im französischen Jura, beim Zeitfahren in Thonon-les-Bains, bei der legendären Bergankunft auf der Alp d'Huez sowie an einer weiteren spektakulären Bergetappe auf dem Col de la Sarenne. Jede Etappe hatte ihren eigenen Charakter und ihre ganz besonderen Höhepunkte. Einen einzelnen schönsten Moment herauszupicken, wäre deshalb unmöglich.</p><p>Besonders beeindruckend war auch der exklusive Vortrag unseres Geschäftsführers, der die Tour de France auch als Fahrer sehr gut kennt. Den Teilnehmenden ermöglichte er spannende Einblicke hinter die Kulissen des Profi-Radsports. Themen wie Teamleben, Taktik, Preisgelder und auch Doping wurden offen und aus erster Hand diskutiert – ein Erlebnis, das den Blick auf den Profiradsport nochmals veränderte.</p><p>{foto3}</p><p>Ein weiteres unvergessliches Erlebnis, das durchaus Mut brauchte, war für viele Teilnehmende die Fahrt mit dem Velo auf der legendären Alp d'Huez. Gemeinsam raste man ins Tal, um anschliessend die berühmten 21 Kehren wieder hinaufzufahren – zusammen mit Tausenden von Velofans aus aller Welt. Ob mit oder ohne Motorunterstützung spielte dabei kaum eine Rolle. Das gemeinsame Erlebnis, die einmalige Stimmung entlang der Strecke und das Erreichen des Ziels sorgten bei allen für strahlende Gesichter.</p><p>Nicht weniger beeindruckend war die logistische Leistung der gesamten Gruppe. Alle Wohnmobile erreichten die Alp d'Huez – keine Selbstverständlichkeit. Die Zufahrten wurden früh gesperrt, die Stellplätze waren begehrt und oft war Improvisation gefragt. Dank guter Planung, gegenseitiger Unterstützung, dem Anflunkern der Polizei und einer grossen Portion Abenteuergeist gelang es jedoch, die gesamte Gruppe sicher auf den berühmtesten Tour-Berg zu bringen.</p><p>{foto4}</p><p>Während der ganzen Woche zeigte sich, was Wohnmobilland Schweiz ausmacht: Hilfsbereitschaft, Kameradschaft und die Freude am gemeinsamen Reisen. Ob beim Suchen der Stellplätze, beim gemütlichen Zusammensitzen am Abend oder beim stundenlangen Warten auf die Fahrer – das Gemeinschaftserlebnis stand immer im Mittelpunkt.</p><p>Nach dieser gelungenen Premiere sind sich die Teilnehmenden einig: Gemeinsam mit dem Wohnmobil die Tour de France zu erleben, ist weit mehr, als nur ein Radrennen zu besuchen. Es ist eine Reise voller Emotionen, unvergesslicher Begegnungen und einmaliger Erlebnisse.</p><p>{foto5}</p><p>Wir freuen uns bereits auf die nächsten gemeinsamen Abenteuer.</p><p>Einen detaillierten Bericht findet man auf dem <a href="https://www.womoblog.ch/Unsere_Reisen/Reiseberichte/1784239200/1785189600/62/Tour_de_France/1/paginationReise" target="_blank">Blog</a> von Rolf und Anita.</p>]]>
</description>
<link>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/346</link>
<guid>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/346</guid>
</item>

<item>
<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Wissen, Erfahrungsaustausch und viele praktische Tipps...</title>
<description>
weitere Kurse folgen<![CDATA[
<p>Am Wochenende vom 11. und 12. Juli 2026 trafen sich 14 Wohnmobil-Reisende mit ihren Reisemobilen beim Stellplatz Wangen an der Aare zum beliebten 1x1 Wohnmobil Beginner-Kurs von Wohnmobilland Schweiz.</p><p>Unter der Leitung von Kursleiter Beat, unterstützt von Philip, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Geheimnisse und Tricks des Wohnmobillebens eingeführt. Bereits nach der Ankunft am Samstagmorgen entstand eine lebhafte Atmosphäre. Erfahrungen wurden ausgetauscht, Informationen weitergegeben und die ersten Fragen beantwortet. Natürlich durfte auch der neugierige Blick in die Fahrzeuge der anderen nicht fehlen. Stolz zeigte man sich gegenseitig, welche Besonderheiten und praktischen Lösungen man sich im eigenen Wohnmobil eingerichtet hatte.</p><p>Am Samstagnachmittag ging es im Schulungsraum mit dem theoretischen Teil weiter. Dabei wurden viele wichtige Themen rund ums Reisen mit dem Wohnmobil behandelt. Zahlreiche Fragen wurden gestellt und kompetent beantwortet – ein wertvoller Austausch, von dem sowohl Einsteiger als auch erfahrene Wohnmobilisten profitieren konnten.</p><p>Am Abend trafen sich alle Teilnehmenden zum gemeinsamen Abendessen im Restaurant des Schwimmbads Wangen an der Aare. Danach wurde die gemütliche «Wagenburg» vor den Wohnmobilen zum Treffpunkt für weitere Gespräche. Beat nutzte die Gelegenheit, um noch zusätzliche Informationen und Tipps weiterzugeben. Ein kurzes Gewitter sorgte zwar für eine Unterbrechung, aber echte Wohnmobilisten lassen sich davon natürlich nicht aufhalten. Kaum waren die letzten Regentropfen gefallen, versammelten sich alle wieder und der gesellige Abend konnte weitergehen.</p><p>Am Sonntagmorgen stand dann der praktische Teil direkt bei den Wohnmobilen auf dem Programm. Dabei wurden viele wichtige Handgriffe und Situationen angeschaut:</p><p>- Wo befindet sich das Pannendreieck?<br>- Wo ist der Wagenheber verstaut?<br>- Wie schliesse ich Starthilfekabel richtig an und welche Kabel sollte ich verwenden?<br>- Wie bereite ich mein Fahrzeug vor, um beispielsweise aus einer festgefahrenen Situation wieder herauszukommen?</p><p>Diese und viele weitere praktische Themen wurden erklärt und direkt am Fahrzeug umgesetzt.</p><p>Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden einen umfangreichen Ordner mit vielen wichtigen Informationen und Unterlagen. Dieser ist so zusammengestellt, dass er problemlos im Wohnmobil verstaut werden kann und auch unterwegs jederzeit griffbereit ist.</p><p>Besonders wertvoll war die Mischung aus Wohnmobil-Einsteigern und erfahrenen Reisemobilisten. Die «alten Hasen» konnten ihr Wissen weitergeben, erhielten aber auch selbst viele neue Inputs und Anregungen. Genau dieser Erfahrungsaustausch trug wesentlich zur guten Stimmung bei und machte den Kurs zu einem besonderen Erlebnis.</p><p>Es war ein rundum gelungener Anlass. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – denn ohne euch wäre dieses Wochenende nicht zu einem solch schönen Erlebnis geworden!</p><p>Wir freuen uns bereits auf die nächsten 1x1 Wohnmobil Kurse am <a href="https://mein.fairgate.ch/womoland/my-events/1x1_gurtnellen" target="_blank">19./20.9 in Gurtnellen/UR</a> und <a href="https://mein.fairgate.ch/womoland/my-events/1x1_g_hwil" target="_blank">10./11.10. in Gähwil SG</a>.</p><p>An alle Interessierten: Meldet euch für einen der nächsten Kurse an. Egal ob Anfänger oder erfahrener Wohnmobilist – profitieren kann jeder!</p>
<p></p><div class="embed-responsive embed-responsive-16by9">
        <iframe class="embed-responsive-item" src="https://www.youtube.com/embed/PjpZPnm9ZcI?si=LhS7pUMY37gEP2lX" name="standort" width="100%" height="400">
        </iframe>
    </div><p></p>]]>
</description>
<link>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/348</link>
<guid>https://womoland.ch/aktuelles/news/details/348</guid>
</item>

</channel>
</rss>