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<title>Wohnmobilland Svizzera</title>
<link>https://womoland.ch</link>
<language>it-it</language>
<description>Tutte le novità sul turismo in camper in Svizzera</description>
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<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Klausursitzung 2026...</title>
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Wohnmobilland Schweiz richtet den Blick nach vorne<![CDATA[
<p>Zwei Tage, viele Diskussionen und vor allem eine Frage: Wohin soll sich Wohnmobilland Schweiz in den kommenden Jahren entwickeln?</p><p>Ende August traf sich der Vorstand von Wohnmobilland Schweiz zur Klausursitzung auf dem Nollen im Kanton Thurgau. Abseits des normalen Tagesgeschäfts blieb Zeit, grundsätzliche Fragen zu diskutieren, Ideen zu entwickeln und gemeinsam einen Blick in die Zukunft unseres Vereins zu werfen.</p><p>Natürlich durfte dabei auch das Drumherum nicht fehlen. Bei der Ankunft zeigte sich das Wetter noch von seiner schönsten Seite und eröffnete uns einen fantastischen Blick auf Säntis, Alpstein und Churfirsten. Während die Aussicht im Laufe des Abends immer mehr im Nebel verschwand, wurde dafür die Diskussion im Sitzungsraum umso intensiver.</p><p>&nbsp;</p><h2>Wo wollen wir in Zukunft hin?</h2><p>Der wichtigste Teil der Klausursitzung war die Beschäftigung mit unserer Strategie und unserem zukünftigen Leitbild.</p><p>Dabei wurde ein Grundsatz klar bestätigt: Wohnmobilland Schweiz bleibt ein Verband für Reisemobilisten. Wir wollen uns weiterhin für die Interessen jener Menschen einsetzen, die mit einem Reisemobil oder einem Freizeitfahrzeug unterwegs sind.</p><p>Gleichzeitig wollen wir unseren Blick etwas weiter öffnen. Vanlife, kleinere Freizeitfahrzeuge und neue Formen des mobilen Reisens gewinnen an Bedeutung. Diese Entwicklung bietet die Chance, auch jüngere Menschen und Familien stärker anzusprechen. Das ist für uns wichtig, denn die Welt des mobilen Reisens verändert sich. Wir wollen nicht nur auf diese Veränderungen reagieren, sondern sie aktiv mitgestalten. Und nur dort, wo wir mitgestalten, können wir auch Verhalten ändern.</p><p>{foto3}</p><h2>Eine Vision für den Reisemobil-Tourismus</h2><p>Im Rahmen der Klausur wurde auch darüber diskutiert, wie unser Leitbild und unsere Vision künftig formuliert werden sollen.</p><p>Wir möchten nicht einfach ein Verein sein, der Stellplätze auflistet oder Veranstaltungen organisiert. Wohnmobilland Schweiz soll eine starke Plattform für den gesamten Reisemobil-Tourismus in der Schweiz sein. Dazu gehören Reisemobilisten, Stellplatzbetreiber, Gemeinden, Landwirtschaftsbetriebe, touristische Organisationen, Politik, Händler und weitere Partner.</p><p>{foto2}</p><h2>Mehr als nur Stellplätze</h2><p>Ein wichtiger Gedanke der Klausur war deshalb auch die Weiterentwicklung unseres Angebots.</p><p>Unsere mittlerweile 489 Stellplätze, die über 17 Millionen Zugriffen auf unsere Stellplatzinformationen und unsere 25 Stellplatz-Scouts zeigen, dass wir hier eine wichtige Rolle übernommen haben. Gleichzeitig wollen wir dieses Netzwerk weiterentwickeln und den Stellplatzbetreibern zusätzliche Angebote bieten.</p><p>Ein spannender Zukunftsbereich könnte beispielsweise ein digitales System für Zahlungen, Meldewesen und Gästetaxen sein. Gerade für kleinere Stellplätze wird es zunehmend wichtiger, diese Prozesse einfach und korrekt abzuwickeln. Ein solches System könnte für Betreiber einen echten Mehrwert schaffen und gleichzeitig die Position von Wohnmobilland Schweiz weiter stärken.</p><p>Auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wird wichtiger. So sehen wir beispielsweise bei Landvergnügen und CampingCarPark grundsätzlich interessante Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit. Gleichzeitig wollen wir genau prüfen, wie eine solche Kooperation mit einer gewinnorientierten Organisation zu unseren Vereinsgrundsätzen passt.</p><p>{foto5}</p><h2>Die nächste Generation im Blick</h2><p>Ein weiterer Schwerpunkt war die Verjüngung unseres Vereins.</p><p>Der Reisemobilmarkt verändert sich. Vanlife, kleinere Fahrzeuge und neue Formen des mobilen Reisens sprechen zunehmend auch jüngere Menschen an. Diese Entwicklung wollen wir aufnehmen, ohne unsere bisherigen Mitglieder aus den Augen zu verlieren.</p><p>Auch unsere Veranstaltungen sollen künftig noch stärker unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Ideen wie Frauen- oder Alleinreisendetreffen wurden bereits diskutiert. Gleichzeitig soll die Camper-Olympiade weiterhin regelmässig stattfinden.</p><p>Unser Ziel ist dabei nicht, den Verein komplett neu zu erfinden. Vielmehr wollen wir Wohnmobilland Schweiz für die nächste Generation öffnen und gleichzeitig das bewahren, was unsere Mitglieder heute schätzen.</p><p>&nbsp;</p><h2>Digitaler und sichtbarer</h2><p>Auch bei der Digitalisierung wollen wir weiter vorwärtsgehen.</p><p>Unsere Webseite wird täglich von rund 1'250 Personen besucht, monatlich sind es rund 38'000 Nutzer. Gleichzeitig wachsen unsere Social-Media-Kanäle teilweise sehr stark. Besonders YouTube und WhatsApp entwickeln sich erfreulich.</p><p>Diese Reichweite wollen wir künftig noch besser nutzen – für unsere Mitglieder, für unsere Partner und natürlich für das Thema Reisemobil-Tourismus insgesamt.</p><p>Auch unsere App steht dabei im Fokus. Weil es schwierig war, eine geeignete externe Programmierfirma zu finden, wird geprüft, die Weiterentwicklung teilweise selbst in die Hand zu nehmen.</p><p>&nbsp;</p><h2>Und natürlich darf auch das Vereinsleben nicht fehlen</h2><p>Bei aller Strategie wurde an der Klausurtagung aber auch gelacht, gut gegessen und gemeinsam etwas erlebt.</p><p>Nachdem der Regen den geplanten Spaziergang auf dem Barfussweg buchstäblich ins Wasser fallen liess, organisierte Conny kurzerhand einen Stadtspaziergang durch Wil. Mit Stadtführer Herr Schär entdeckten wir die historische Altstadt, das Baronenhaus und weitere Sehenswürdigkeiten der Äbtestadt.</p><p>Und wie es sich für eine gute Klausurtagung gehört, wurde der zweite Abend bei einem feinen Nachtessen gemeinsam abgeschlossen.</p><p>{foto4}</p><h2>Unser Fazit</h2><p>Die Klausursitzung hat gezeigt: Wohnmobilland Schweiz ist in Bewegung.</p><p>Wir haben heute bereits eine starke Basis: über 4'000 Mitglieder, ein grosses Stellplatznetz, eine wachsende digitale Reichweite, engagierte Stellplatz-Scouts, erfolgreiche Veranstaltungen und viele gute Partnerschaften.</p><p>Jetzt geht es darum, daraus die nächsten Schritte zu entwickeln. Ideen haben wir genügend.</p><p>Wir wollen Interessenvertretung, Stellplätze, Digitalisierung, Veranstaltungen, Partnerschaften und touristische Entwicklung stärker miteinander verbinden. Und wir wollen dabei offen bleiben für neue Formen des mobilen Reisens und neue Generationen von Reisemobilisten.</p><p>Die Klausur war deshalb nicht einfach eine Sitzung mit vielen Traktanden. Sie war vor allem ein gemeinsamer Blick nach vorne.</p><p>Die Reise geht weiter – und wir freuen uns, sie gemeinsam mit euch weiterzuführen.</p>]]>
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<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Nachtspektakel ...</title>
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Sonnenfinsternis und Perseiden<![CDATA[
<p>Morgen, am 12. August 2026 lohnt sich der Blick in den Himmel gleich doppelt: Am frühen Abend kann in der Schweiz eine partielle Sonnenfinsternis beobachtet werden. Und nur wenige Stunden später beginnt eines der schönsten Sternschnuppen-Spektakel des Jahres: der Perseiden-Meteorstrom.</p><p>Wer also mit dem Wohnmobil unterwegs ist, sollte sich einen guten Beobachtungsplatz suchen – möglichst mit freier Sicht nach Westen für die Sonnenfinsternis und später mit möglichst wenig künstlichem Licht für die Perseiden.</p><p><br></p><h2>Partielle Sonnenfinsternis</h2><p>Die Sonnenfinsternis findet am Abend statt, wenn die Sonne bereits tief im Westen steht. In der Schweiz wird die Sonne dabei nicht vollständig verfinstert, aber immerhin zu 90 – 92% vom Mond bedeckt. Gerade deshalb ist ein Stellplatz mit freier Sicht zum westlichen Horizont besonders interessant. Berge oder Gebäude können das Schauspiel schnell verdecken.</p><p>In der Schweiz geht das Spektakel je nach Ort ungefähr um 19:24 Uhr los, erreicht den Höhepunkt um 20:18 Uhr und Endet, wenn die Sonne tief unter dem Horizont steht. Die nächste totale Sonnenfinsternis findet in der Schweiz übrigens erst in 55 Jahren statt…</p><p><br></p><h3>So fotografierst du die Sonnenfinsternis richtig</h3><p>Wichtig: Niemals ohne geeigneten Sonnenschutz durch den Sucher oder direkt mit dem Smartphone in die Sonne fotografieren!</p><p>Für die Fotografie gilt:</p><ul class="normalText"><li>Verwende einen speziellen Sonnenfilter für Fotografie vor dem Objektiv. Wer jetzt noch keinen hat, bleibt nur die Möglichkeit, in ein Fotogeschäft zu gehen und zu hoffen…</li><li>Eine normale Sonnenbrille reicht nicht aus.</li><li>Auch ND-Filter oder mehrere übereinandergelegte normale Filter sind kein sicherer Ersatz für einen geeigneten Sonnenfilter.</li><li>Bei einer Kamera mit Wechselobjektiv den Sonnenfilter vor das Objektiv setzen – nicht erst hinter das Objektiv.</li><li>Ein Teleobjektiv eignet sich besonders gut, um die teilweise bedeckte Sonne gross ins Bild zu bekommen.</li><li>Verwende möglichst eine kurze Belichtungszeit und eine niedrige ISO-Einstellung.</li><li>Autofokus kann bei der Sonne Probleme machen. Manuell fokussieren und die Schärfe kontrollieren.</li><li>Ein Stativ sorgt für ein ruhiges Bild.</li><li>Wer mit dem Smartphone fotografiert, sollte ebenfalls einen geeigneten Sonnenfilter verwenden. Ein zusätzlicher optischer Zoom kann helfen.</li></ul><p>Tipp: Nicht nur die Sonne fotografieren! Ein interessantes Landschaftsbild mit Wohnmobil, Bergen und der tief stehenden, teilweise verfinsterten Sonne kann wesentlich eindrucksvoller sein.</p><p><br></p><h2>Danach kommen die Perseiden</h2><p>Ist die Sonne untergegangen, lohnt es sich, noch etwas länger wach zu bleiben. Denn Mitte August erreichen die Perseiden ihren Höhepunkt. Der Meteorstrom gehört zu den bekanntesten und zuverlässigsten Sternschnuppenströmen des Jahres. Unter einem dunklen Himmel können zahlreiche Sternschnuppen beobachtet werden.</p><p>Für die Perseiden braucht es allerdings vor allem eines: möglichst wenig Licht. Am besten sucht man sich einen Stellplatz ausserhalb von Städten und Dörfern. Schaltet am Wohnmobil möglichst die Aussenbeleuchtung aus und vermeidet auch helle Lichtquellen im Innenraum.</p><p><br></p><h3>So fotografierst du die Perseiden</h3><p>Für Sternschnuppen braucht es etwas mehr Geduld als für schöne Handyfotos vom Mond:</p><ul class="normalText"><li>Kamera auf ein stabiles Stativ stellen.</li><li>Ein möglichst lichtstarkes Weitwinkelobjektiv verwenden.</li><li>Manuellen Fokus wählen und auf einen hellen Stern oder auf unendlich fokussieren.</li><li>ISO zunächst etwa auf 1600–3200 einstellen.</li><li>Blende möglichst weit öffnen, beispielsweise f/1.4 bis f/2.8.</li><li>Belichtungszeit etwa 5–15 Sekunden ausprobieren.</li><li>Serienaufnahmen machen – denn man weiss nie, wann die nächste Sternschnuppe durchs Bild flitzt.</li><li>Den Bildausschnitt nicht zu eng wählen. Die Perseiden können über einen grossen Teil des Himmels erscheinen.</li></ul><p>Mit dem Smartphone? Auch das geht inzwischen erstaunlich gut. Nacht- bzw. Astrofotografie-Modus verwenden, das Smartphone auf ein Stativ stellen und möglichst viele Aufnahmen machen. Für einzelne Sternschnuppen braucht es allerdings viel Glück.</p><p>Der wichtigste Tipp für beide Himmelsereignisse: Nicht nur fotografieren – auch einmal die Kamera weglegen. Die schönsten Momente sind manchmal jene, die nicht auf der Speicherkarte landen.</p><p><br></p><h2>Unsere Stellplatz-Tipps</h2><p>Wir haben für euch eine Auswahl von Stellplätzen zusammengestellt, die sich aufgrund ihrer Lage besonders für die Beobachtung des Himmels eignen. Also: Platz sichern, Campingstuhl raus und nach oben schauen!</p><p>Vielleicht sitzt ihr am 12. August gerade vor eurem Wohnmobil, seht die letzten Sonnenstrahlen durch die teilweise verfinsterte Sonne verschwinden – und wenige Stunden später zieht die erste Perseide über den Himmel.</p><p>Mehr Himmel geht kaum.</p><p><br></p><ul class="normalText"><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Hotel_-und-_Restaurant_Nollen/297" target="_blank">Restaurant Nollen, Hosenruck TG</a><br>Top Sicht in alle Richtungen</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Hegihof/213" target="_blank">Hegihof, Weggis LU</a><br>Hier würde es für die Sonnenfinsternis passen. Aber nicht ganz so dunkel. Unbedingt vorher telefonieren.</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Saga/93" target="_blank">Saga, Fiders GR</a><br>in Fideris geht die Sonne zwar um 19:47Uhr hinter die Berge, die maximale Verdunkelung erfolgt aber erst um 20:16 Uhr. Man müsste also auch noch etwas wandern...</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Saentis_Schwebebahn/658" target="_blank">Säntis Schwebebahn, Schwägalp</a><br>Hier verschwindet die Sonne grad mit der grössten Verdunkelung. Also auch etwas Fussmarsch angesagt. Aber dunkel für die Perseiden.</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Malbun_P2/239" target="_blank">P2, Malbun FL</a><br>schön dunkel, aber man sieht während der Sonnenfinsternis die Sonne nur zu 50%. Man müsste noch etwas den Berg hochlaufen...</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Landwirtschaftsbetrieb_Kaeser/761" target="_blank" style="">Landwirtschaftsbetreib Käser, Walterswil BE</a><br>sehr gute Sicht</li><li><a href="https://womoland.ch/Fueer_Wohnmobilisten/Stellplaetze/Detail/Bloeleboden/1315" target="_blank">Blöleboden, Kaiserstuhl AG</a><br>Sicht auf die Abendsonne, nicht allzu hell</li></ul><p>Allgemein sind Stellplätze in der Höhe von Vorteil. Aber bei vielen sind dafür Bergflanken gegen Westen im Weg. Viele Stellplätze mit top-Aussicht gegen die tief stehende Sonne gibt es in der Schweiz nicht. Man muss also immer etwas wandern. Die Berge sind aber dunkel und top für die Sternschnuppen (und dann darf man ja auch etwas wünschen).</p><p>Viele der gemeldeten Stellplätzen von Usern sind nicht geeignet, da keine Sicht auf die späte Abendsonne möglich ist.</p><p>PS: wir übernehmen keine Garantie für die Sicht.</p>]]>
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<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Muotathal diskutiert über die Zukunft des Wohnmobiltourismus...</title>
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Zukunft Muotathal

<![CDATA[
<p>Der Verein ZIRK – Zukunft Muotathal hat in seiner aktuellen Publikation einen spannenden Beitrag über den wachsenden Wohnmobiltourismus veröffentlicht. Dem Artikel gingen ausführliche Gespräche zwischen dem Autor und Wohnmobilland Schweiz voraus. Dabei wurden die aktuelle Entwicklung des Wohnmobiltourismus, die Situation der Stellplätze in der Schweiz sowie mögliche Lösungsansätze für touristische Regionen intensiv diskutiert.</p><p>Der Beitrag zeigt auf, dass sich das Reisen mit dem Wohnmobil in den vergangenen Jahren zu einer eigenständigen und beliebten Reiseform entwickelt hat und auch das Muotatal immer häufiger von Wohnmobilreisenden besucht wird.</p><p>Gleichzeitig macht der Bericht deutlich, dass es im Tal bislang nur wenige offizielle Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnmobile gibt. Dadurch kommt es immer wieder vor, dass Reisende an ungeeigneten Orten übernachten. Dies kann zu Konflikten mit Grundeigentümern, Anwohnern oder der Natur führen.</p><p>Als mögliche Lösung schlägt der Autor vor, den Wohnmobiltourismus aktiv zu lenken und zusätzliche offizielle Wohnmobilstellplätze zu schaffen. Genannt werden dabei verschiedene Standorte, die sich aufgrund ihrer bestehenden Infrastruktur grundsätzlich eignen könnten. Solche Stellplätze würden den Gästen legale Übernachtungsmöglichkeiten bieten, sensible Naturgebiete entlasten und gleichzeitig eine zusätzliche touristische Wertschöpfung für die Region schaffen.</p><p>Wohnmobilland Schweiz begrüsst es sehr, dass sich immer mehr Regionen aktiv mit dem Thema Wohnmobilstellplätze auseinandersetzen. Die Erfahrung aus zahlreichen Projekten zeigt, dass gut geplante und offiziell ausgewiesene Stellplätze nicht nur den Reisenden zugutekommen, sondern auch Gemeinden, Tourismusorganisationen und dem lokalen Gewerbe einen nachhaltigen Mehrwert bieten.</p><p>Ein weiterer wichtiger Schritt für Gemeinden ist die Einführung des offiziellen Schweizer Wegweisers für Wohnmobilstellplätze, der seit dem 1. Juli 2026 verwendet werden darf. Damit können Stellplätze künftig schweizweit einheitlich signalisiert und für Gäste besser sichtbar gemacht werden.</p><p>Wir bedanken uns beim Verein ZIRK – Zukunft Muotathal und insbesondere beim Autor des Beitrags für den offenen Austausch und die Bereitschaft, das Thema Wohnmobiltourismus differenziert zu beleuchten. Solche Diskussionen tragen dazu bei, zukunftsfähige Lösungen für Regionen, Bevölkerung und Gäste zu entwickeln.</p>]]>
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<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Steiners Wohnmobile AG in Konolfingen...</title>
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Besuch des Präsidenten<![CDATA[
<p>Das Unternehmen wurde vor über 30 Jahren von Erich und Hulda gegründet und wird seit 2023 in 2. Generation von Michael und Sandra Steiner geführt.</p><p>Ich wurde bei meinem Besuch von Michael freundlich empfangen. Obwohl die Aussentemperatur über 36 Grad betrug, empfand ich die Atmosphäre im Betrieb als wohltemperiert und angenehm. Ich spreche nicht von der Raumtemperatur, sondern vom Betriebsklima. Alle Mitarbeitenden begrüssten mich ausgesprochen freundlich. Es war mir gar nicht bewusst, wie gross die Firma ist. Ich war überrascht, dass zum Teil 100 Fahrzeuge auf dem Platz stehen. Auch die Mietflotte von über 30 Reisemobilen ist beeindruckend gross.</p><p>{foto2}</p><p>Die Firma ist offizieller Vertreter folgender Reisemobilmarken: Euro Mobil, Karmann Mobil, La Strada, Robeta/Womondo, Globe-Traveller und Forster. </p><p>Steiner’s  Wohnmobile ist ein sympathisches, familiengeführtes Unternehmen, ein typisches KMU mit rund 20 Mitarbeitenden. Es ist hinlänglich bekannt, dass genau solche Firmen das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden. 2020 konnte die Steiner’s Wohnmobile in ein neu erbautes Gebäude einziehen, welches beeindruckend funktional und gut strukturiert erstellt wurde. Ich sah eine professionelle Werkstatt, ausgerüstet mit modernsten Liften, Bremsprüfstand, mobiler Waage zur Überprüfung des Gesamtgewichtes, Entsorgungsstation und vielem mehr. Ich konnte sehen und spüren, dass das Unternehmen nach christlichen Grundwerten geführt wird. Dazu gehören zum Beispiel Transparenz und Offenheit, Geradlinigkeit und Ehrlichkeit. Es sind Werte, die auch meiner Grundhaltung entsprechen.</p><p>{foto3}</p><p>Das moderne Firmengebäude verfügt auch über einen schönen Mehrzweckraum mit Küche, welcher durch Externe gemietet werden kann. Es werden zudem Schulungen zu diversen Themen an Interessierte angeboten wie zum Beispiel „Camper sicher überwintern“. Ich habe hier vielleicht ein momentanes Sehnsuchtsthema nach tieferen Temperaturen ausgewählt.</p><p>Anschliessend konnte ich mich mit Michael und Sandra bei einem Mittagessen in einem Gartenrestaurant noch über viele interessante Themen austauschen. Ich danke Steiner’s Wohnmobile herzlich dafür, dass sie Wohnmobilland Schweiz als Goldsponsor unterstützen und wünsche der Geschäftsführung und dem ganzen Team viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.</p><p>René E. Häsler<br>Präsident<br>Wohnmobilland Schweiz</p>]]>
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<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Erste gemeinsame Womoland-Reise...</title>
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Tour-de-France-Reise war ein voller Erfolg<![CDATA[
<p>Was für eine Premiere! Zum ersten Mal reiste eine Gruppe von Wohnmobilland Schweiz gemeinsam an die Tour de France – und die erste Reise hätte kaum eindrücklicher verlaufen können.</p><p>16 Wohnmobile machten sich auf den Weg nach Frankreich und begleiteten die Tour de France während einer Woche quer durchs Land. Es war keine geführte Reise mit festem Programm, sondern ein gemeinsames Abenteuer. Jeder brachte seine Ideen ein, Entscheidungen wurden spontan getroffen, und genau das machte den besonderen Reiz dieser Reise aus.</p><p>{foto2}</p><p>Die Gruppe erlebte die Tour de France aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Angefeuert wurde an einer Etappe im französischen Jura, beim Zeitfahren in Thonon-les-Bains, bei der legendären Bergankunft auf der Alp d'Huez sowie an einer weiteren spektakulären Bergetappe auf dem Col de la Sarenne. Jede Etappe hatte ihren eigenen Charakter und ihre ganz besonderen Höhepunkte. Einen einzelnen schönsten Moment herauszupicken, wäre deshalb unmöglich.</p><p>Besonders beeindruckend war auch der exklusive Vortrag unseres Geschäftsführers, der die Tour de France auch als Fahrer sehr gut kennt. Den Teilnehmenden ermöglichte er spannende Einblicke hinter die Kulissen des Profi-Radsports. Themen wie Teamleben, Taktik, Preisgelder und auch Doping wurden offen und aus erster Hand diskutiert – ein Erlebnis, das den Blick auf den Profiradsport nochmals veränderte.</p><p>{foto3}</p><p>Ein weiteres unvergessliches Erlebnis, das durchaus Mut brauchte, war für viele Teilnehmende die Fahrt mit dem Velo auf der legendären Alp d'Huez. Gemeinsam raste man ins Tal, um anschliessend die berühmten 21 Kehren wieder hinaufzufahren – zusammen mit Tausenden von Velofans aus aller Welt. Ob mit oder ohne Motorunterstützung spielte dabei kaum eine Rolle. Das gemeinsame Erlebnis, die einmalige Stimmung entlang der Strecke und das Erreichen des Ziels sorgten bei allen für strahlende Gesichter.</p><p>Nicht weniger beeindruckend war die logistische Leistung der gesamten Gruppe. Alle Wohnmobile erreichten die Alp d'Huez – keine Selbstverständlichkeit. Die Zufahrten wurden früh gesperrt, die Stellplätze waren begehrt und oft war Improvisation gefragt. Dank guter Planung, gegenseitiger Unterstützung, dem Anflunkern der Polizei und einer grossen Portion Abenteuergeist gelang es jedoch, die gesamte Gruppe sicher auf den berühmtesten Tour-Berg zu bringen.</p><p>{foto4}</p><p>Während der ganzen Woche zeigte sich, was Wohnmobilland Schweiz ausmacht: Hilfsbereitschaft, Kameradschaft und die Freude am gemeinsamen Reisen. Ob beim Suchen der Stellplätze, beim gemütlichen Zusammensitzen am Abend oder beim stundenlangen Warten auf die Fahrer – das Gemeinschaftserlebnis stand immer im Mittelpunkt.</p><p>Nach dieser gelungenen Premiere sind sich die Teilnehmenden einig: Gemeinsam mit dem Wohnmobil die Tour de France zu erleben, ist weit mehr, als nur ein Radrennen zu besuchen. Es ist eine Reise voller Emotionen, unvergesslicher Begegnungen und einmaliger Erlebnisse.</p><p>{foto5}</p><p>Wir freuen uns bereits auf die nächsten gemeinsamen Abenteuer.</p><p>Einen detaillierten Bericht findet man auf dem <a href="https://www.womoblog.ch/Unsere_Reisen/Reiseberichte/1784239200/1785189600/62/Tour_de_France/1/paginationReise" target="_blank">Blog</a> von Rolf und Anita.</p>]]>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Wissen, Erfahrungsaustausch und viele praktische Tipps...</title>
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weitere Kurse folgen<![CDATA[
<p>Am Wochenende vom 11. und 12. Juli 2026 trafen sich 14 Wohnmobil-Reisende mit ihren Reisemobilen beim Stellplatz Wangen an der Aare zum beliebten 1x1 Wohnmobil Beginner-Kurs von Wohnmobilland Schweiz.</p><p>Unter der Leitung von Kursleiter Beat, unterstützt von Philip, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Geheimnisse und Tricks des Wohnmobillebens eingeführt. Bereits nach der Ankunft am Samstagmorgen entstand eine lebhafte Atmosphäre. Erfahrungen wurden ausgetauscht, Informationen weitergegeben und die ersten Fragen beantwortet. Natürlich durfte auch der neugierige Blick in die Fahrzeuge der anderen nicht fehlen. Stolz zeigte man sich gegenseitig, welche Besonderheiten und praktischen Lösungen man sich im eigenen Wohnmobil eingerichtet hatte.</p><p>Am Samstagnachmittag ging es im Schulungsraum mit dem theoretischen Teil weiter. Dabei wurden viele wichtige Themen rund ums Reisen mit dem Wohnmobil behandelt. Zahlreiche Fragen wurden gestellt und kompetent beantwortet – ein wertvoller Austausch, von dem sowohl Einsteiger als auch erfahrene Wohnmobilisten profitieren konnten.</p><p>Am Abend trafen sich alle Teilnehmenden zum gemeinsamen Abendessen im Restaurant des Schwimmbads Wangen an der Aare. Danach wurde die gemütliche «Wagenburg» vor den Wohnmobilen zum Treffpunkt für weitere Gespräche. Beat nutzte die Gelegenheit, um noch zusätzliche Informationen und Tipps weiterzugeben. Ein kurzes Gewitter sorgte zwar für eine Unterbrechung, aber echte Wohnmobilisten lassen sich davon natürlich nicht aufhalten. Kaum waren die letzten Regentropfen gefallen, versammelten sich alle wieder und der gesellige Abend konnte weitergehen.</p><p>Am Sonntagmorgen stand dann der praktische Teil direkt bei den Wohnmobilen auf dem Programm. Dabei wurden viele wichtige Handgriffe und Situationen angeschaut:</p><p>- Wo befindet sich das Pannendreieck?<br>- Wo ist der Wagenheber verstaut?<br>- Wie schliesse ich Starthilfekabel richtig an und welche Kabel sollte ich verwenden?<br>- Wie bereite ich mein Fahrzeug vor, um beispielsweise aus einer festgefahrenen Situation wieder herauszukommen?</p><p>Diese und viele weitere praktische Themen wurden erklärt und direkt am Fahrzeug umgesetzt.</p><p>Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden einen umfangreichen Ordner mit vielen wichtigen Informationen und Unterlagen. Dieser ist so zusammengestellt, dass er problemlos im Wohnmobil verstaut werden kann und auch unterwegs jederzeit griffbereit ist.</p><p>Besonders wertvoll war die Mischung aus Wohnmobil-Einsteigern und erfahrenen Reisemobilisten. Die «alten Hasen» konnten ihr Wissen weitergeben, erhielten aber auch selbst viele neue Inputs und Anregungen. Genau dieser Erfahrungsaustausch trug wesentlich zur guten Stimmung bei und machte den Kurs zu einem besonderen Erlebnis.</p><p>Es war ein rundum gelungener Anlass. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – denn ohne euch wäre dieses Wochenende nicht zu einem solch schönen Erlebnis geworden!</p><p>Wir freuen uns bereits auf die nächsten 1x1 Wohnmobil Kurse am <a href="https://mein.fairgate.ch/womoland/my-events/1x1_gurtnellen" target="_blank">19./20.9 in Gurtnellen/UR</a> und <a href="https://mein.fairgate.ch/womoland/my-events/1x1_g_hwil" target="_blank">10./11.10. in Gähwil SG</a>.</p><p>An alle Interessierten: Meldet euch für einen der nächsten Kurse an. Egal ob Anfänger oder erfahrener Wohnmobilist – profitieren kann jeder!</p>
<p></p><div class="embed-responsive embed-responsive-16by9">
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        </iframe>
    </div><p></p>]]>
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<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Narkosegas im Camper?...</title>
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Was an dem Gerücht dran ist<![CDATA[
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<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Umweltplakette Crit'Air in Frankreich...</title>
<description>
günstig und empfehlenswert<![CDATA[
<p><span style="font-weight: normal;">Wer mit dem Wohnmobil nach Frankreich reist, kommt an einem Thema kaum vorbei: der französischen Umweltplakette Crit'Air. Während man auf dem Land oft nie damit in Berührung kommt, kann sie bei einem spontanen Abstecher in eine Stadt schnell zur Pflicht werden. Die gute Nachricht: Die Plakette ist günstig, lebenslang gültig und einfach zu bestellen.</span></p><p><br></p><h2>Was ist die Crit'Air-Plakette?</h2><p>Die Crit'Air ist die offizielle französische Umweltplakette. Sie ordnet jedes Fahrzeug aufgrund seiner Abgasnorm einer Schadstoffklasse zu. Je sauberer das Fahrzeug, desto besser die Einstufung.</p><p>Die Plakette gilt für alle Fahrzeuge – vom Motorrad bis zum Lastwagen. Die deutsche Umweltplakette wird in Frankreich nicht anerkannt. Obwohl diese ebenfalls auf den Schademissionen des gleichen Motors basiert...</p><p><br></p><h2>Braucht jedes Wohnmobil eine Plakette?</h2><p>Nein. Wer ausschliesslich über Land fährt, Campingplätze besucht oder die Autobahn benutzt, benötigt in der Regel keine Crit'Air-Plakette. Sie wird erst erforderlich, wenn eine französische Umweltzone (Zone à Faibles Émissions – ZFE) befahren wird oder während eines Smogalarms eine temporäre Luftschutzzone aktiviert ist. Wohnmobilland Schweiz empfiehlt ausdrücklich vor Frankreichreisen die Plakette zu kaufen.</p><p><br></p><h2>Wo gilt die Umweltplakette?</h2><p>Frankreich verfügt mittlerweile über zahlreiche Umweltzonen. Dazu gehören heute fast alle grösseren Städte und Agglomerationen. Da einzelne Städte ihre Vorschriften regelmässig anpassen, lohnt sich vor jeder Frankreichreise ein kurzer Blick auf die aktuelle Situation. Eine offizielle Übersichtskarte stellt der französische Verkehrsdienst <a href="https://www.bison-fute.gouv.fr/webapp/tabs/traffic?view=map" target="_blank">Bison Futé</a> zur Verfügung.</p><p>Der Weg dorthin ist allerdings etwas versteckt:</p><ul><li>Auf «Plus d'info» klicken.</li><li>Etwas nach unten zum Abschnitt «Zones à faibles émissions mobilité (ZFE-m)» scrollen. Die Karte ist fast vollständig verdeckt.</li><li>Dort auf «Afficher la carte» klicken.</li></ul><p>Anschliessend erscheint die interaktive Karte mit sämtlichen Umweltzonen. Überall, wo ein blaues Autosymbol angezeigt wird, befindet sich eine Umweltzone. Mit einem Klick auf das Symbol erhält man die Details der jeweiligen Stadt.</p><p><br></p><h2>Was kostet die Crit'Air?</h2><p>Für ausländische Fahrzeuge kostet die Plakette derzeit lediglich 5,11 Euro inklusive Versand. Vorsicht vor privaten Vermittlern: Diese verlangen häufig zwischen 20 und 40 Euro – oder sogar noch mehr – für genau dieselbe Plakette. Bestellt werden sollte sie deshalb ausschliesslich über die offizielle Website des französischen Umweltministeriums. Nach der Bestellung erhält man zunächst eine Bestätigung mit einer Kopie der Plakette, die bis zum Eintreffen des Originals als Nachweis dient.<br><br></p><h3>Wechselnummer</h3><p>Hat man eine Wechselnummer und will beide Fahrzeuge mit der Plakette versehen, muss für jedes Fahrzeug separat bestellt werden.</p><p>&nbsp;</p><h3>Bestellung aus der Schweiz</h3><p>Die Bestellung ist einfach und in wenigen Minuten erledigt. <a href="https://www.certificat-air.gouv.fr/certificat/demande/ext/vehicules" target="_blank">Offizielle Bestellseite</a></p><ul><li>Oben rechts kann die Sprache auf Deutsch umgestellt werden.</li><li>«Fahrzeug nicht in Frankreich zugelassen»</li><li>Formular ausfüllen. Fahrzeugklasse mit M1 wählen (unter und über 3.5 t)</li><li>Ein Foto oder einen Scan des Fahrzeugausweises (Vorder- und Rückseite) hochladen.</li><li>Bestellung abschliessen.</li></ul><p>Wichtig:&nbsp;Auch wenn bei der Bestellung viele Wohnmobile über 3,5 Tonnen als Fahrzeugklasse **M1** erfasst werden, gelten sie innerhalb der Umweltzonen hinsichtlich der Verkehrsregelungen teilweise als schwere Fahrzeuge. Dadurch können strengere Zufahrtsbeschränkungen gelten als für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen.</p><p><br></p><h2>Wie lange ist die Plakette gültig?</h2><p>Die Crit'Air ist fahrzeugbezogen und grundsätzlich unbegrenzt gültig. Nur bei einem Kennzeichenwechsel muss eine neue Plakette bestellt werden.</p><p><br></p><h2>Welche Strafen drohen?</h2><p>Wer ohne gültige Crit'Air in eine Umweltzone einfährt, muss mit einer Busse rechnen.</p><p>Wohnmobile bis 3,5 Tonnen: 68 Euro<br>Wohnmobile über 3,5 Tonnen: 135 Euro</p><p>Je nach Situation können die Strafen höher ausfallen.</p><p><br></p><h2>ZFE oder ZPA – Wo liegt der Unterschied?</h2><p>In Frankreich gibt es zwei verschiedene Arten von Umweltzonen.</p><p><br></p><h3>ZFE – Zone à Faibles Émissions</h3><p>Die ZFE ist eine dauerhaft eingerichtete Umweltzone. Hier gelten das ganze Jahr über feste Regeln. Je nach Stadt dürfen bestimmte Fahrzeuge mit älteren Abgasnormen nicht mehr einfahren – teilweise rund um die Uhr, teilweise nur an Werktagen oder während bestimmter Uhrzeiten.</p><p><br></p><h3>ZPA – Zone de Protection de l'Air</h3><p>Die ZPA ist dagegen keine dauerhafte Umweltzone. Sie wird nur bei erhöhter Luftverschmutzung (Smog) vorübergehend aktiviert.</p><p>Während einer solchen Phase dürfen oft nur Fahrzeuge mit bestimmten Crit'Air-Klassen unterwegs sein. Die Einschränkungen werden jeweils kurzfristig von den Behörden bekannt gegeben und können mehrere Tage dauern.</p><p><br></p><h3>Was bedeutet das für Wohnmobil-Reisende?</h3><p>Für die meisten Ferien mit dem Wohnmobil sind die dauerhaften ZFE entscheidend. Wer eine grössere Stadt besuchen möchte, sollte vorher prüfen, ob das Wohnmobil die erforderliche Crit'Air-Kategorie besitzt.</p><p>Die ZPA betrifft Reisende deutlich seltener. Wer jedoch während einer Smogperiode unterwegs ist, sollte sich kurzfristig über die aktuelle Lage informieren, da auch Regionen ohne dauerhafte Umweltzone zeitweise Fahrverbote verhängen können.</p><p><br></p><h2>Autobahnen</h2><p>Wer Frankreich lediglich über die Autobahn durchquert, benötigt in der Regel keine Crit'Air-Plakette.</p><p>Dabei gilt:</p><p>Autobahnen, die eine Umweltzone lediglich durchqueren, sind häufig von den Fahrverboten ausgenommen. Die Autobahn darf also weiter benutzt werden. Verlässt man sie jedoch innerhalb einer Umweltzone, gelten die dortigen Vorschriften.</p><p>In wenigen Ballungsräumen können einzelne Stadtautobahnen oder Stadtschnellstrassen Bestandteil einer Umweltzone sein. Dies ist jeweils signalisiert und richtet sich nach den Vorschriften der betreffenden Stadt.</p><p><br></p><h2>Fazit</h2><p>Für die meisten Ferien mit dem Wohnmobil spielt die Crit'Air im Alltag kaum eine Rolle. Wer jedoch Städte wie Paris, Lyon, Straßburg oder Bordeaux besuchen möchte, sollte vorbereitet sein. Für wenig Geld erhält man eine dauerhafte Umweltplakette und kann Frankreich deutlich entspannter bereisen.</p><div><br></div>]]>
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<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Stellplatz Pfauengässli in St. Gallen...</title>
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Erfolgreicher Start

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<p>Drei Monate nach der Eröffnung des Stellplatzes Pfauengässli fällt die Zwischenbilanz äusserst erfreulich aus. Mit einer Auslastung von rund 30 Prozent sowie 148 Personenübernachtungen in 82 Nächten wurden die Erwartungen klar übertroffen. Bereits heute kann der Stellplatz wirtschaftlich betrieben werden.</p><p>Besonders positiv ist das Verhalten unserer Gäste. Während der ersten Betriebsmonate wurde kein Abfall zurückgelassen und sämtliche Übernachtungen wurden ordnungsgemäss bezahlt. Gelegentlich parkten zwar Personenwagen auf den für Wohnmobile reservierten Stellplätzen, diese konnten jedoch jeweils freundlich auf die Parkordnung hingewiesen werden und machten die Plätze wieder frei.</p><p><br></p><h2>Erweiterung bereits in Prüfung</h2><p>Die erfreuliche Nachfrage eröffnet neue Möglichkeiten. Derzeit wird geprüft, den Stellplatz von heute drei auf sieben bis acht Plätze zu erweitern. Entsprechende Gespräche mit der Stadt St. Gallen laufen bereits. Die Stadt steht dem Projekt positiv gegenüber.</p><p>{foto2}<br><br></p><h2>Mitglieder profitieren doppelt</h2><p>Mitglieder von Wohnmobilland Schweiz profitieren von einem Rabatt von CHF 10.– pro Nacht. Dadurch kostet eine Übernachtung mitten im Zentrum von St. Gallen lediglich CHF 18.– inklusive Kurtaxen. Trotz dieser Reduktion für Mitglieder sind über 80% der Besucher Nicht-Mitglieder.</p><p><br></p><h2>Engagement unserer Mitglieder</h2><p>Ein besonderes Dankeschön gilt den fünf Mitgliedern aus St. Gallen, welche die Kontrolle und Verwaltung des Stellplatzes übernehmen. Über einen gemeinsamen Einsatzplan koordinieren sie ihre Kontrollgänge. Das Bezahlsystem informiert sie automatisch, sobald ein Wohnmobil eingecheckt und die Übernachtung bezahlt hat.</p><p>Für ihre Aufgaben steht ihnen ein Materialkasten, Schaukasten und Keysafe zur Verfügung. Dort befinden sich unter anderem Hinweise für Gäste, welche eine Übernachtung vergessen haben zu bezahlen, sowie Informationsblätter für widerrechtlich parkierte Personenwagen. Diese werden zunächst freundlich auf die Parkordnung aufmerksam gemacht. Erst wenn keine Reaktion erfolgt, wird eine Meldung an die Polizei in Aussicht gestellt.</p><p>{foto3}</p><p>Der erfolgreiche Start zeigt, dass innerstädtische Wohnmobil-Stellplätze funktionieren – wenn sie gut organisiert sind und von verantwortungsbewussten Gästen genutzt werden. Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern sowie unseren engagierten Mitgliedern für ihren Beitrag zu diesem gelungenen Projekt.</p>]]>
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<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
<title>Der Traum vom eigenen Camper...</title>
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Kann man wirklich losfahren, wohin man möchte, ohne feste Pläne oder Abhängigkeiten?<![CDATA[
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