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Entsorgungskonzept entlang der Autobahnen

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dem Astra vorgestellt

Mehr und bessere Entsorgungsstationen entlang der Schweizer Autobahnen: Eine Delegation der IG Campingland Schweiz wurde von der Direktion des Bundesamts für Strassen (ASTRA) empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand ein von Wohnmobilland Schweiz erarbeitetes Konzept für die Ver- und Entsorgung von Wohnmobilen und Reisebussen entlang der Nationalstrassen.

Die IG Campingland Schweiz (IGCLCH) war mit einer dreiköpfigen Delegation beim Bundesamt für Strassen (ASTRA) zu Gast. David Kalensky (ACS), René Häsler (Wohnmobilland Schweiz) und Roland Wyss (SCCV) wurden von ASTRA-Direktor Jürg Röthlisberger und seinem Vizedirektor empfangen.

René Häsler präsentierte, das unter Federführung von Wohnmobilland Schweiz erarbeitete Konzept für Ver- und Entsorgungsstationen entlang der Schweizer Nationalstrassen. Ebenfalls angesprochen wurde die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit Wohnwagen auf Raststätten gemäss Konzept des TCS.

 

Bestehende Anlagen verbessern und Versorgungslücken schliessen

Wohnmobilland Schweiz hat die bestehenden Entsorgungsstationen entlang der Schweizer Autobahnen untersucht und bewertet. Dabei wurden verschiedene Mängel festgestellt. Die meisten Anlagen sind schlecht signalisiert, andere nur eingeschränkt nutzbar oder für grössere Fahrzeuge und Reisebusse ungeeignet.

Das Konzept zeigt nicht nur Verbesserungsmöglichkeiten bei bestehenden Anlagen auf, sondern bezeichnet auch geografische Regionen, in denen neue Entsorgungsstationen besonders sinnvoll wären.

Dazu gehören unter anderem die Nord-Süd-Verbindungen Richtung Tessin, der Raum Basel, die Nord-Südachse und die Westschweiz. Die vorgeschlagenen Standorte wurden auf einer Schweizer Karte dargestellt und nach ihrer Bedeutung für den Reiseverkehr beurteilt.
 

ASTRA zeigt Interesse, verweist aber auf die Kosten

ASTRA-Direktor Jürg Röthlisberger bedankte sich bei der Delegation für die geleistete Arbeit und das umfassende Konzept.

Gleichzeitig machte er deutlich, dass für den Bau neuer Entsorgungsstationen derzeit keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Die Kosten könnten sich pro Anlage auf mehrere Hunderttausend Franken belaufen.

Besonderes Interesse zeigte Röthlisberger jedoch an der geografischen Priorisierung der vorgeschlagenen Standorte sowie an der Risikobewertung der bestehenden Entsorgungsanlagen.

Er sicherte zu, dass die aufgezeigten Mängel und Risiken von den zuständigen Stellen innerhalb des ASTRA vertieft geprüft werden.
 

Konstruktiver Austausch mit konkreten Ansatzpunkten

Auch wenn kurzfristig keine neuen Entsorgungsstationen zugesichert werden konnten, war das Gespräch ein wichtiger Schritt, konnten doch unsere Anliegen direkt bei der obersten Leitung des ASTRA platziert werden.

Wohnmobilland Schweiz wird sich gemeinsam mit den Partnerorganisationen der IG Campingland Schweiz weiterhin für eine bedarfsgerechte, sichere und umweltfreundliche Ver- und Entsorgungsinfrastruktur entlang der Schweizer Nationalstrassen einsetzen.

1.11.2026

Zusatz Informationen:

  • Quelle:  Wohnmobilland Schweiz